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31.08.2019
News  
 

„Nevrland“ als bester Spielfilm

Für Gregor Schmidinger, Regisseur und Drehbuchautor, schließt sich damit ein Kreis. 2014 entwickelte er das finale Skript von „Nevrland“ im Rahmen der Drehbuchklausur beim Filmfestival Kitzbühel.

Kitzbühel | Den zwölf Juroren war die Entscheidung, angesichts der hochkarätigen Wettbewerbsfilme, nicht leicht gefallen. 44 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme schickte das Filmfestival Kitzbühel Team heuer um die Filmgams ins Rennen.

„Wild und sensibel“

In der Kategorie bester Spielfilm erhielt Gregor Schmidingers Coming-of-age Drama „Nevrland“ über den 17-jährigen Jakob, der an zunehmenden Angststörungen leidet, die Filmgams. „Gregor Schmidingers kraftvolle visuelle Umsetzung ist wild und sensibel zugleich, ein Bericht über seelische Abgründe aus jener Stadt, aus der auch Freud kam: Entwaffnend roh, geprägt von einer junger Ästhetik, die Lust auf mehr macht“, so Juror Stefan Arndt (Filmproduzent).   Das Drehbuch von „Nevrland“ entstand in der Drehbuchklausur des Filmfestivals – somit schließt sich für Schmidinger der Kreis in der Gamsstadt. „Ich hatte die Idee schon lange im Kopf, den richtige Twist für die Umsetzung habe ich aber erst hier in Kitzbühel gefunden“, erklärt er beim Screening in der Alten Gerberei.

Doku über Einsiedler

Jan Prazak wurde für sein Portrait über einen irischen Einsiedler „Another Life“ mit der Filmgams für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. „Wir erleben ihn, ohne dass der Film seine Intimität verletzt und ohne dass wir als Zuschauer in die Position eines Voyeurs versetzt werden. Mit einfühlsamen Fragen gelingt es dem Filmemacher Jan Prazak, den Protagonisten aufzuschließen und ihm Lebenseinsichten zu entlocken, die vor dem Hintergrund der einsamen irischen Küstenlandschaft zu eindrucksvoller und nachhaltiger Wirkung gelangen“, so die Jury-Begründung.

Ein kluger Kurzfilm

Der Kurzfilmpreis wurde an Regisseur Bogdan Muresanu für seinen Film „The Christmas Gift“ überreicht. Begründung: „Dieser Film hat alles was es für einen Gewinnerfilm braucht: kluges Drehbuch, politische Dimension, authentische Ausstattung, perfektes Schauspiel, eine Kameraführung, die uns als stillen Beobachter mitnimmt und eine Prise schwarzen Humor.“

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Den Mountain Sportshort Preis erhielt der Film „Now or Never” von Simon Platzer. Auch das Publikum kürte seinen Liebling mit „Dream State“ von  Asger K. Bartels.

Der Verein des Filmfestivals Kitzbühel prämierte Albin Wildners Film „Der Wächter“ mit dem Österreichischen Nachwuchspreis. Ein Ehrenpreis wurde an Schauspiellegende Helmut Berger verliehen. KA/jomo

Daten & Fakten
Gewinner des 7. Filmfestivals
Bester Spielfilm: „Nevrland“ (Österreich, 2019), Regie und Drehbuch: Gregor Schmidinger.
Bester Dokumentarfilm: „Another Life“ (Österreich, Deutschland, 2019), Drehbuch: Shirin Hooshmandi, Regie: Jan Prazak.
Bester Kurzfilm: „The Christmas Gift“ (Rumänien, Spanien, 2018) Regie und Drehbuch: Bogdan Muresanu.
Winter Sportshort: „Now or Never“ (Österreich, 2018) Regie: Simon Platzer, Drehbuch: Jakob Schweighofer.
Publikumspreis: „Dream State“(Dänemark, 2018) Regie und Drehbuch: Asger K. Bartels.
Österreichische Nachwuchspreis: „Der Wächter“ (2019)  Regie und Drehbuch: Albin Wildner.
Beste Österreichische Regie: „Kaviar“ (2019), Regie und Drehbuch Elena Tikhonova.
Beste Österreichische Produktion „Womit haben wir das verdient“(2019), Regie und Drehbuch Eva Spreitzhofer.

 
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