30.11.2022
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Neues Bildungszentrum präsentiert

Die Kössener Gemeindeversammlung war in der Vorwoche Schauplatz der Präsentation des neuen Bildungszentrums. Am Areal des ehemaligen Altenwohnheims fahren im Jahr 2024 die Bagger auf.

Kössen | Die Koffer sind bereits gepackt– die Bewohner des Altenwohnheims übersiedeln dieserTage in das neue Sozialzentrum Kössen-Schwendt am Messnerfeld.
Mit diesem Umzug kann Kössens Bürgermeister Reinhold Flörl ein Herzensprojekt abschließen und mit den Planungen des nächsten großen Bauvorhabens starten: Das neue Bildungszentrum soll am Platz des derzeitigen Altenwohnheims entstehen.
Im Rahmen der Gemeindeversammlung in der Vorwoche informierte Flörl über die Neuigkeiten in der Kaiserwinkl-Gemeinde, im Zentrum stand jedoch vor allem die Präsentation des Bildungszentrums.

Alte Schule wird als Vereinsheim genutzt
Die alte Volksschule im Zentrum Kössens ist bereits über 100 Jahre alt, der Kindergarten stammt aus den 1970er-Jahren. Trotz zahlreicher Um- und Ausbauten ist ein zeitgemäßer Betrieb nicht mehr möglich. „Die Klassen- und Gruppenräume sind bis zum letzten Platz gefüllt“, begründet Kössens Dorfchef die Pläne. Eine Kindergartengruppe musste bereits in die Volksschule Bichlach ausgelagert werden. Über einen Neubau wird daher schon lange diskutiert.

Alles andere als einfach
gestaltete sich die Suche nach dem perfekten Projekt. Bereits vor über einem Jahr schrieb die Gemeinde Kössen mit Hilfe der GemNova einen EU-weiten Architekturwettbewerb aus. Erst im September gab es eine endgültige Entscheidung.
Das Siegerprojekt planten die Architekten des Büros Pedevilla aus dem Südtiroler Brunneck. Armin Pedevilla präsentierte den Entwurf, der drei Baukörper umfassen. Volksschule, Kindergarten und Hort werden unter einem Dach vereint. Im ersten Untergeschoss werden die Turnhalle, Werkräume, Lagerbereiche und Technikräume untergebracht, im zweiten Untergeschoss sind unter anderem zwei kleinere Turnräume sowie Lagerräume geplant.
Der Abriss des ehemaligen Altenheims ist für Herbst 2023 geplant, im Jahr 2024 soll mit dem Schulbau begonnen werden. Die alte Volksschule am Dorfplatz wird als Musikschule sowie Vereinsheim weiter genutzt. Margret Klausner

Bild: Bürgermeister Reinhold Flörl (Mitte) mit den Architekten Armin (rechts) und Alexander Pedevilla, die den Architektenwettbewerb für sich entschieden haben. Foto: Klausner

 
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