15.05.2016
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Nachwuchsfilmer wurden prämiert

Auch heuer bewies der Fieberbrunner Filmklub wieder einmal seine Kompetenz in der Ausrichtung von Großereignissen: Die Staatsmeisterschaft des Verbands österreichischer Filmautoren sorgte für zahlreiche Glanzpunkte.

Fieberbrunn  | Die Gastgeber konnten sich besonders mit ihrer Jugend empfehlen: Die Jeunesse trumpfte gleich am Eröffnungsabend mit ihrem Werk „Um dreizehneinhalb Schilling“ auf. Die Autorinnen Martha Schwaiger und Sophie Brunner arbeiten darin die Geschichte eines Mordes aus dem Jahr 1937 auf. „Insgesamt waren an der Entstehung des Films etwa 70 Leute beteiligt“, wie Brunner erläutert. Historische Quellen holten sich die kreativen Filmemacher vom Heimatverein und direkt bei einer Recherche im Ferdinandeum in Innsbruck. Eine Woche Dreharbeiten und viele, viele Stunden Produktion waren nötig, um das Meisterwerk schließlich krönen zu können. Für seinen Eifer wurde das Team auch reich belohnt: Bei der Staatsmeisterschaft heimste der Film „Um dreizehneinhalb Schilling“ eine Silbermedaille ein, gleichzeitig erhielt er den 1. Preis Jeunesse. Den ersten Platz beim Minutencup holte zudem Leo Waltl mit seinem Film „Taxi“ nach Fieberbrunn. Er setzte sich gegen neun Mitbewerber durch und darf zudem bei der Weltmeisterschaft, der UNICA, teilnehmen.

Ebenfalls ein respektables Ergebnis erzielt hat Wolfgang Schwaiger. Er ging mit „Paris! Mes amis ...“ ins Rennen und wurde mit einer Silbermedaille belohnt.

Staatsmeistertitel für „Auszeit“

Der Staatsmeistertitel 2016 wurde diesmal übrigens nach Wien vergeben: Doris Dvorak erhielt ihn für ihr Werk „Auszeit“.

Der Filmklub als Veranstalter konnte über die Staatsmeisterschaft eine sehr gute Bilanz ziehen: „Die Filmqualität war sehr hoch. Außerdem hatten wir regen Publikumsandrang“, freut sich Wolfgang Schwaiger. Im Schnitt waren mindestens 150 Besucher pro Wettkampftag anwesend. Die Filmfreunde kamen aus ganz Österreich. Insgesamt waren 48 Filme bei der Staatsmeisterschaft qualifiziert. Elisabeth Galehr

Bild: Alexander Waltl, Sophie Brunner und Johannes Schwaiger gehörten zum preisgekrönten Fieberbrunner Jugendteam. Ihr Film „Um dreizehneinhalb Schilling“ spürt einem Mord aus dem Jahr 1937 nach. Foto: Galehr

 
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