Musik-aus-Argentinien
08.04.2016
Event  
 

Musik aus Argentinien

Der Chamamé (auch polka correntina) ist eine Stilrichtung der Volksmusik Argentiniens. Er ist vor allem in der Provinz Corrientes verbreitet. Musikalisch gesehen handelt es sich beim Chamamé um einen Tanz im 6/8 Takt, der der Polka sehr ähnlich ist. Der Stil entstand in der Kolonialzeit, als die Jesuiten versuchten, die Guaraní-Indianer zu missionieren. Da viele Jesuiten aus Osteuropa stammten, verbreiteten sich die Tänze und Musikstile dieser Region – vor allem die Polka – auch in den Jesuitenreduktionen Südamerikas. Die einheimische Bevölkerung mischte diese Einflüsse mit ihrer eigenen Musik, der Chamamé kann als Resultat dieses Prozesses angesehen werden.

Raul Barboza ist als Meister des Chamamé weltberühmt. Musik aus dem argentinischen Nordosten, ein Konzentrat von Rhythmen im Zweiviertel- und Dreivierteltakt, was eine besondere Dynamik bewirkt. Zum Tanzen verführende Musik, die mit der Melancholie das Andenken der Guarani-Indianer bewahrt. Barboza hat Guarani-Wurzeln und ist auch deshalb, gemeinsam mit Norberto Pedreira, einem der profiliertesten argentinischen Gitarristen der ideale Interpret dieser wunderbaren Musik.
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