30.09.2020
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Mit den Gedanken an Toni Sailer

In viel kleinerer Dimension als gewohnt ging das neunte Toni Sailer Golf Memorial am 18. September auf den Kitzbüheler Plätzen Kaps und Rasmushof über die Bühne. Großen Momenten unter den 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmern tat dies aber keinen Abbruch.

Kitzbühel | Es ist nicht viel, worauf man sich in diesem unvergleichlichen Jahr 2020 verlassen kann. Etwas aber konnte selbst der globale Spielverderber Covid-19 nicht beeinflussen: das traditionell prächtige Wetter beim Toni Sailer Golf Memorial. Auch in seiner neunten Auflage am 18. September sorgten Sonnenschein und blauer Himmel für einen strahlenden Septembertag.
Sonst ähnelte das Toni Sailer Golf Memorial heuer vielmehr seinem Vorläufer, der KSC-Golf-Trophy, besser bekannt als Funktionärsturnier: familiär, gemütlich, überschaubar. Das Teilnehmerfeld wurde beschränkt, der Vortritt wurde der Familie, langjährigen Freunden und Gönnern gelassen. Mit respektvollem Anstand wurden alle Abstandsregeln eingehalten und das Wesen des Turniers diesmal wohl noch mehr gelebt als sonst: die Erinnerung an Toni hochleben zu lassen.

Familie, Freunde und Wegbegleiter
72 Golferinnen und Golfer in 18 Flights stellten sich dem Teambewerb „Hahnenkamm Scramble”, eröffnet von Florian Sailer, Tonis Sohn. „Ich finde es unheimlich aufbauend und schön, dass das Echo so positiv ist. Wenn dir die Leute ihre Geschichten erzählen, in denen sie schöne Momente mit meinem Vater verbracht haben, ist das ein spezielles Privileg, das ich sehr zu schätzen weiß“. Florian Sailer spielte im Flight mit Hanni Weirather-Wenzel, Harti Weirather und Mark Podschadly und das Team wurde Zweiter. Mit dabei waren u. a. auch Nikolaus Zitny und Daniela Zitny-Haberl, David Kreiner, Susanne und Ali Wolffersdorff, Ingrid und Heinrich Menardi, Kerstin und Guido Hinterseer sowie Toni Sailers Bruder Rudi.

KSC-Präsident Michael Huber, der das Toni Sailer Golf Memorial gemeinsam mit Tourismus-Präsidentin Signe Reisch und Martin Kerscher, dem Präsidenten des Golfclubs Kitzbühel, ersonnen hat, freute sich heuer über den „kleinen, feinen Rahmen” und erinnert sich: „Hinter unserer Idee stand kein großer Plan und es gab auch kein Ziel. Aber es ist schön, was Toni und dem Turnier für eine Wertschätzung zuteil wird – für uns eine Verpflichtung es weiterzuführen.”
Mit von der Partie war auch Toni Sailers (Wunder-)Teamkollege Hias Leitner, der zusammen mit seiner Frau Eva sowie Sara Neubauer und Anton Ortner im Mittelfeld landete. Wenn er sich an Toni erinnert, denkt er nicht als erstes an das Skifahren, sondern an das runde Leder: „Wir haben zusammen beim FC Kitzbühel Fußball gespielt und waren beide Stürmer”, erzählt Hias Leitner, der wie Toni 1935 in Kitzbühel geboren wurde und am 22. September seinen 85. Geburtstag feierte.
Gewonnen hat das neunte Toni Sailer Golf Memorial der Flight mit Theresia und Peter Enzinger, Franz Prader und – Einspringer – Christoph Reiter. Der Greenkeeper-Clubmeister des Golfclubs Kitzbühel und Clubmeister des Golfclubs Kitzbühel-Eichenheim sprang kurzfristig für Juppi Koidl ein, der vom Arzt keine Freigabe erhielt.  
Das zehnte Toni Sailer Golf Memorial ist für Freitag, 17. September 2021, geplant.

Bild: Auf den Plätzen des GC Kitzbühel und GLC Rasmushof wurde das neunte Toni Sailer Golf Memorial gespielt. Foto: KSC

 
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