01.03.2021
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Mit Klicks richtiges Angebot finden

Auf der Sozialplattform „Cura“ wird das regionale Angebot zum Thema Unterstützung und Hilfe auf einer Internetseite gesammelt präsentiert. In schwierigen Zeiten kann dort schnell ein geeigneter Ansprechpartner gefunden werden.

Bezirk | Vor 1,5 Jahren hat das Leader-Projekt begonnen, seit einem halben Jahr ist die Homepage online und dort sind alle Hilfsangebote des gesamten Bezirks aufgelistet. Zeit, um eine erste Bilanz zu ziehen, nahm sich Melanie Hutter vom Freiwilligenzentrum Pillerseetal/Leukental, die die Sozialplattform „Cura“ mit Informationen befüllt, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Aufgelistet sind dort alle Vereine, die nicht gewinnorientiert arbeiten.

Insgesamt 120
Institutionen erfasst
Insgesamt sind es 120 Vereine, die behinderte oder hilfsbedürftige Menschen unterstützen. „Die Plattform ist besonders wichtig, damit Menschen wissen, wohin sie sich wenden sollen“, erzählt Hutter. In Aufrufen der Seite sowie Klicks spiegelt sich das große Interesse wider. Ein weiterer Vorteil ist, dass man so ganz schnell mit jemandem in Kontakt treten und einen Termin vereinbaren kann. Im Juni 2021 läuft das Leader-Projekt aus. Wie geht es weiter? „Das Freiwilligenzentrum übernimmt die Pflege der Homepage und die Daten werden dann immer aktuell eingegeben“, sagt Hutter.

Auf der Homepage www.cura.tirol werden sämtliche Institutionen bzw. Vereine in übersichtlicher Form nach Themenbereichen angeführt. Bereiche wie Baby und Kleinkinder, Drogen- und Suchtberatung, Familienberatung, Gewalt, Kinder und Jugendliche, Mädchen und Frauen, Migration, Rechtsberatung, Unterstützung in Notlage u.v.m. werden aufgelistet. Außerdem liegen Folder in Gemeinden und bei Ärzten auf.

Schwierige
Freiwilligenarbeit
Prinzipell ist die Freiwilligenarbeit in den vergangenen Monaten sehr schwierig geworden. „Wir können kaum jemanden vermitteln und es gibt auch keine Projekte“, beschreibt Hutter die derzeit düstere Lage. Geplant wird aber bereits für die Zukunft. Bereits im vergangenen Jahr musste die Aktionswoche abgesagt werden, dieses Jahr soll diese unbedingt stattfinden. Ganz ruhig ist es dann im Büro von Hutter dann doch nicht, denn es gibt Anfragen von Menschen, die Helfen wollen: „Ich habe viel Zeit zum Nachdenken und nun beschlossen, dass ich etwas tun will,“ heißt es dann bei der Anmeldung. Jetzt gilt es, diesen Willen zu behalten, denn auch in Zukunft wird das ehrenamtliche Engagement gebraucht.
Lust zu Helfen macht auch das breite Angebot. Neben Besuchen in Pflegeheimen, gibt es Tätigkeiten wie Einkäufe erledigen, Begleitung beim Spazieren gehen, Lernhilfe sowie Neophyten-Bekämpfung. „Wir suchen auch immer wieder Wunschgroßeltern“, erzählt Hutter. Verena Mühlbacher

Bild: Auf der Sozialplattform www.cura.tirol bzw. im Folder sind alle Institutionen bzw. Vereine aufgelistet. Foto: regio3

 
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