22.07.2017
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Maßnahmen für Jung und Alt

St. Johann | Im Herbst letzten Jahres entschied sich die St. Johanner Gemeindeführung dazu, an dem Programm „Audit familienfreundliche Gemeinde“ teilzunehmen. Aber dem nicht genug: die Marktgemeinde will auch noch das Gütesiegel von Unicef für Familienfreundlichkeit bekommen.

20 Ideen sind übrig geblieben
Unter der Federführung von GRin Andrea Hauser (Bürgermeisterliste) wurden die St. Johanner in den letzten Monaten zu Workshops geladen, in denen zuerst der Ist-Stand erhoben wurde. „Dann haben wir begonnen, die Wünsche aller Altersgruppen zu sammeln“, erklärt Hauser. Auch die örtlichen Wirtschaftstreibenden waren eingeladen, um ihre Ideen einzubringen.
Übrig geblieben sind 20 Ideen, von denen 11 als erste Maßnahme nun umgesetzt werden sollen. „Acht Maßnahmen im Rahmen des Gütesiegels familienfreundliche Gemeinde und drei Maßnahmen im Rahmen des Unicef Siegels“, veranschaulicht Hauser.

Kleine und großeProjekte für die Bürger
Auch die vermeintlich kleinen Dinge sind den Bürgern wichtig, wie der Maßnahmenkatalog zeigt. So wird der Ankauf von Eislaufhilfen oder die Ins-
tallierung von Wickeltischen gewünscht. Großprojekte stellen u.a. die Sanierung des Eislaufplatzes, der Ausbau des Innenhofes der Volksschule oder ein Generationsgarten dar. „Es handelt sich hierbei nur um gewünschte Maßnahmen, wie diese umgesetzt werden, steht noch nicht fest. Für die Umsetzung ist auch nicht ausschließlich die Gemeinde verantwortlich“, erklärt Hauser. Einige Ideen werden sich einfach verwirklichen lassen, andere nicht. Auch die Kosten für die einzelnen Projekte wurden noch nicht erhoben. „Das ist ein Prozess. Wir müssen auch nicht alle ausgearbeiteten Maßnahmen verwirklichen“, so Hauser.

Drei Jahre Zeit, um Ideen zu verwirklichen
Die Marktgemeinde hat drei Jahre Zeit, um für das Gütesiegel „Familienfreundliche Gemeinde“ zumindest drei Maßnahmen umzusetzen. Für das Unicef Gütesiegel braucht es ebenfalls drei realisierte Maßnahmen. Und das Projekt endet damit nicht, denn die Gütesiegel gelten jeweils nur für drei Jahre. Wenn die Gemeinde die Gütesiegel behalten will, muss sie also ständig um Verbesserungen  bemüht sein.
Neben der Stadt Kitzbühel schmücken sich derzeit rund 30 weitere Gemeinden in Tirol mit dem Gütesiegel. Johanna Monitzer

 
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