13.10.2022
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Marlies Raich war in Hochform

„Berge, Menschen und Geschichten“ sind die Vorlage für den ORF-Dauerbrenner „Land der Berge“. Eine Folge wurde vor wenigen Tagen in St. Johann abgedreht.

St. Johann | Die ORF-Sendungen „Land der Berge“ aus Tirol werden zu einem echten „Renner“, freut sich Produzent Toni Silberberger. An diesem Erfolg ist ein kleines, aber überaus erfolgreiches Team beschäftigt, allen voran die ehemalige Skikönigin Marlies Raich und Weltbergsteiger Peter Habeler, die mit ihrer natürlichen und glaubhaften Art, das „Land im Gebirg“ und deren Menschen näherbringen.

Nun übernimmt auch der Sender 3SAT immer öfter die großartigen Sendungen des  Tiroler Teams, freut sich Silberberger, der bereits voll mit Planungen für das kommende Jahr beschäftigt ist. „Ohne ein eingespieltes Team würde das nicht funktionieren, und man wird auch weiterhin den Vorgaben des Senders „Berge, Menschen und Geschichten“ treu bleiben“, sagt der Filmemacher aus der Wildschönau.

„Land der Berge“ wird seit 40 Jahren produziert
Die Sendung „Land der Berge“ gibt es seit 1982, und sie wäre nach dem plötzlichen Tod von ORF Sportreporter-Legende Manfred Gabrielli, der damals mit Lutz Maurer und Bernd Seidl die Sendungen gestaltete, beinahe in der Versenkung verschwunden. Peter Habeler und Produzent Toni Silberberger ist es zu verdanken, dass die Sendereihe gemeinsam mit Manuela Strihavka zu neuem Leben erweckt wurde. Inzwischen buhlen viele Produzenten um dieses Format, das auch für viele Regionen in Österreich von Bedeutung ist. Immer mehr Platz wird dabei  dem Schwerpunkt „Hike & Bike“ eingeräumt.

In der Folge aus und über die Region St. Johann zeigt Moderatorin Marlies Raich sehr eindrucksvoll, dass sie im Felsklettern eine Klasse für sich ist.Gemeinsam mit Bergführer Tom Rabl kletterte sie mit Bravour die Nordkante des Predigtstuhls. Die Querung des berühmt berüchtigten Oppelbandes hat der ehemaligen Skirennläuferin und weltbesten
Slalomspezialistin einiges an Mut abverlangt.

Tomatenernte und Schutzgebiet
Weiters war Marlies dem Biobauern Toni Baldauf aus Kirchdorf bei der Tomatenernte behilflich. Dass in der Ferienregion St. Johann „der Wurm drin ist“, erfahren die Zuseher auch in dieser Doku. Und zwar nicht irgendein Wurm, sondern der sehr seltene Grüne Regenwurm. Gemeinsam mit Schutzgebietsbeauftragtem Philipp Larch und Revierförster Hannes Embacher von den Bundesforsten durchstreifte das Kamerateam von „Land der Berge“  das Naturschutzgebiet Kaiserbachtal. Über 900 Blütenpflanzen, Farne und Moose gedeihen hier.
„Koasakraxler“ und Kaiserlegende Peter Brandstätter stellt in der Sendung die ersten Kletterrevoluzzerinnen der 1950er- Jahre aus der Region vor.

Tandemsprung mit Freddy Hofmayer
Bei einem der Höhepunkte dieser neuen „Land der Berge“- Produktion, geht‘s wahrlich luftig zu: Marlies wagt einen Tandemsprung aus rund 4.000 Metern Höhe. Möglich machten dies die Piloten des Fliegerclubs St. Johann, Hermann Naschberger und Reinhard Haggenmüller. Tandempilot Freddy Hofmayer ist in seinem Leben bereits 27.000 Mal aus einem Flugzeug gesprungen. Die Moderatorin begab sich also in erfahrene Hände. Hautnah im Flieger mit dabei: Kameramann Martin Haupt.

Sendetermin im kommenden Frühjahr
Ausgestrahlt wird die Folge aus St. Johann vermutlich im Frühsommer 2023 auf ORF III und 3 SAT im Hauptabendprogramm. Noch vor der Wintersaison wird eine traumhaft schöne ORF-Neuproduktion von „Land der Berge“ mit Marlies Raich aus der winterlichen „Zugspitz-Region“ zu sehen sein. Auf einer Skitour mit dabei ist auch Raichs frühere Rennsport-Kollegin Niki Hosp. Toni Silberberger

Foto: Sky-Teufel Freddy Hofmayer, mit fast 30.000 Tandemsprüngen der Weltrekordhalter, und Moderatorin Marlies Raich nach dem Sprung aus 4.000 Metern hoch über St. Johann. Foto: Silberberger

 
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