18.12.2020
News  
 

Marketing täglich neu denken

Auf ein Jahr mit Höhen und Tiefen blickte der Tourismusverband Ferienregion Kitzbüheler Alpen - Hohe Salve bei der Vollversammlung zurück. Die neue Salivista-Bahn in Itter oder der Eislaufplatz in Hopfgarten senden ein positives Signal für die Zukunft aus.

Hopfgarten | Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Tourismusverbände des Tiroler Unterlandes: Nach einem sehr guten Winter, der vielerorts Rekordzahlen versprach, kam es zu einem abrupten Ende. So auch in der Ferienregion Kitzbüheler Alpen - Hohe Salve. In der Vollversammlung, die vergangene Woche in der Salvena abgehalten wurde, blickte Geschäftsführer Stefan Astner auf ein Jahr mit Höhen und Tiefen zurück. Der Tourismusverband, der 2019 eines seiner erfolgreichsten Jahre hatte und bei den Nächtigungen ein Plus von mehr als 600.000 Euro verzeichnen konnte, startete auch erfolgreich in das Jahr 2020. „Wir lagen im Frebruar bei den Nächtigungen mit sieben Prozent im Plus“, informierte Astner, doch mit dem Lockdown wurde auch der Erfolg der Ferienregion gebremst.

Sommersaison mit einem frühen Ende
Es folgte ein später Start in die Sommersaison, die zeitweise gut verlief, doch die Reisewarnung in Deutschland ließ den Sommer ebenso schnell enden wie die Wintersaison. Astner sprach auch die schwierige Situation für Reisebüros und Busunternehmen an: „Diese Branchen sind in einer sehr schwierigen Situation, nicht nur bei uns, sondern weltweit und das führt dazu, dass hier viele Kontakte abbrechen.“ Während die großen Veranstaltungen coronabedingt ausfielen, war man in der Tourismusregion zumindest über einige kleine Veranstaltungen, wie zum Beispiel, Platzkonzerte, erfreut.

Die Veranstaltungen und Events sind für die Ferienregion Hohe Salve ein guter Verkaufsträger, daher schmerzt es, dass das Neujahrsfeuerwerk heuer nicht stattfinden wird. Still wird es in der gesamten Region während der Weihnachtsfeiertage und zu Neujahr, da bekanntlich für die Gastronomie und Hotellerie ein Betretungsverbot gilt. Mit der Umbuchungs-Garantie will man ein wichtiges Zeichen senden. „Die Anzahlung bleibt erhalten und auch die Gäste gehen nicht verloren“, argumentiert Astner. Zudem will man mit einer Durchführungsgarantie wie z.B. bei Schneeschuhwanderungen, unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer, beim Gast punkten. Astner sprach auch die schwierige Situation im Marketing an: „Es braucht in allen Märkten eine täglich aktualisierte Planung“. In Sachen Marketing erfolgt eine enge Abstimmung mit der SkiWelt, wobei derzeit der Fokus auf den österreichischen Markt gelegt wird. Dabei spielte die ORF-Sendung „Neun Plätze, neun Schätze“ den Touristikern in die Karten. Durch die TV-Sendung ist das Interesse für die Region, im speziellen für die Kelchsau stark angestiegen, wie Suchanfragen bestätigen.

Eislaufen in Hopfgarten - neue Bahn auf die Salve
Gemeinsam mit der Marktgemeinde Hopfgarten wurde ein Eislaufplatz beim Pletzer Ressort realisiert. „Oberhalb der Salvena, auf dem Fußballplatz des Pletzer Resorts, können wir heuer eine Eisfläche zum Eislaufen anbieten. Eröffnet wird der ‚Eisgarten‘ am 24. Dezember. In diesem Bereich wird es auch einen Schlittschuhverleih sowie eine Schleifstation geben“, informiert Geschäftsführer Astner.
„Die neue Bahn auf die kleine Salve ist sicherlich der schönste Einstieg in das Skigebiet der SkiWelt“, kommt Aufsichtsratsvorsitzender Balthasar Hauser ins Schwärmen. Obmann Hanspeter Osl dankte der Bergbahn für ihre Investition in die neue Bahn samt Technikzentrum und Speichersee, die auch touristisch von großer Bedeutung ist.
Für die Winterwanderwege gibt es eine neue Beschilderung. „Wir haben über 70 Kilometer Wanderwege in Absprachen mit den Gemeinden beschildert“, erzählt Stefan Astner. Zum Teil haben die Tafeln eine Doppelfunktion für Sommer und Winter – dann wird die rote Wintertafel nur in der Spitze der gelben Sommertafel angedeutet.

Für den Winter gerüstet
Für die bevorstehende Wintersaison wurden seitens der Ferienregion Kitzbüheler Alpen - Hohe Salve die Hausaufgaben gemacht. Mit den Tourismusveränden des Unterlandes wurde eine gemeinsam Contact Tracing installiert und in Söll wurde ein Safe-House eingerichtet. Elisabeth M. Pöll

Bild: Ab 24. Dezember hat der Eislaufplatz hinter der Salvena geöffnet. Foto: Adobe Stock

 
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