12.11.2020
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Lisa Hauser ist bereit für die Rennen

Ein Sommer mit einer etwas anderen Vorbereitung liegt hinter der Weltcup-Biathletin Lisa Hauser. Mit mehr Freizeit und kompakteren Trainingslehrgängen sieht sie sich aber bestens vorbereitet, um in der neuen Saison den Angriff auf ihr großes Ziel zu erreichen.

Reith | In der Vorsaison erreichte die Reitherin Lisa Hauser sechs Mal die Top-Ten, wodurch sie am Ende der Saison wieder zu den 20 besten Athletinnen der Welt zählte. Zum Auftakt in Östersund gab es Rang sieben mit der Staffel, beim Massenstart in Annecy Le Grand Bornand  Rang neun, in Pokljuka war es zwei Mal Rang sieben – im Einzel und im Massenstart –und bei der Weltmeisterschaft in Antholz gab es Rang acht und neun in der Verfolgung bzw. dem Massenstart. Am Ende der Saison nahm sie Rang 18 im Gesamtweltcup ein.
Lisa bilanziert die letzte Saison: „Mit zwei Top-Ten Plätzen vor Weihnachten kann man zufrieden sein und im Gesamten war es eine relativ gute Saison mit Ups and Downs“.

Die Coronapause hatte auch Positives
Nach dem Abbruch der letzten Saison wegen des Coronavirus begann dann eine ungewohnte, aber für die Athletin eher angenehme Situation. In diesem Sommer mussten sie zu weniger Terminen und konnten deshalb in der Pause richtig abschalten. Der ÖSV verpflichtete in dieser Zeit auch gleich einen neuen Trainer. So setzt sich das Trainerteam der Trainingsgruppe Damen I wie folgt zusammen: Der neue Schießtrainer ist der Deutsche Gerald Hönig, Athletiktrainer ist Markus Fischer und für die schnellen Beine sorgt Physiotherapeutin Luisa Angebrand.   

Wie war heuer der Ablauf des Sommertrainings für euch Athleten?
Eigentlich hat sich durch die COVID-19-Situation für uns nicht viel verändert. Wir mussten vor jedem Lehrgang einen Test machen. Hygiene, Abstandhalten und Desinfektion ist bei uns immer schon gang und gäbe. Bei den sieben Trainingslehrgängen in Obertilliach, Martell, Obertilliach, Ruhpolding, Ramsau (erster Schneekontakt), Oberhof (Skihalle) und Obertilliach (ca. 2 km Loipe) haben wir intensiv und gut gearbeitet.

Gab es speziell bei dir Schwerpunkte an denen ihr gearbeitet habt?
Ja, bei mir gab es zwei Schwerpunkte wo wir angesetzt haben. Zum einen will ich Läuferisch wieder einen Schritt nach vorne machen, hier haben wir auch wieder neue Reize gesetzt. Wir haben die Einheiten intensiver und kompakter gestaltet. Zum anderen habe ich in der letzten Saison zu viele Fehler geschossen, so haben wir die Ellbogen-Position beim Liegendanschlag leicht verändert, um so wieder mehr Stabilität am Schießstand zu bekommen.

Wie gehst du mit der Situation um, wenn keine Zuschauer entlang der Strecke sind?
Natürlich ist es besser, wenn tausende Zuschauer entlang der Strecke dich anfeuern und es ist schade, dass zumindest im Dezember und Jänner keine Fans dabei sind. Aber ich werde trotzdem alles geben und vollkommen fokussiert in die Wettkämpfe gehen. Die Freude auf die neue Saison ist riesengroß und ich hoffe, dass mir viele vor den TV Geräten die Daumen drücken.

Was sind deine Ziele für die kommende Saison?
Vorrangig will ich die gute Trainingsarbeit in die Wettkämpfe bringen und eine gute Form aufbauen. Das große Ziel ist aber ein Einzel-Podium.

Die Weltcup-Termine Dezember bis Februar
28. November bis 6. Dezember: Kontiolathi (Finnland); 7. bis 13. Dezember: Hochfilzen;  14. bis 20. Dezember: Hochfilzen; 7. bis 17. Jänner:  Oberhof (Deutschland); 21. bis 24. Jänner:  Antholz (Italien); 10. bis 21. Februar:  Pokljuka (Weltmeisterschaft).
Das Gespräch führte Stefan Adelsberger

Bild: Lisa Hauser ist bereit für die anstehende Saison. Foto: Stefan Adelsberger

 
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