04.12.2021
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Lichter am See nicht genehmigt

St. Ulrich | Das Nordufer des Pillersees sollte heuer zum magisch leuchtenden Winterwunderwald werden. Hunderte von Lichtern hätten nicht nur in der Vorweihnachtszeit für Staunen sorgen sollen. Investitionsvolumen rund 50.000 Euro.
Nun wird heuer nichts mehr daraus. Die Lichter werden eingelagert. „Trotz positivem Bescheid vom 4. November von der BH Kitzbühel, hat der Landesumweltanwalt im Rahmen des Parteiengehörs Einspruch eingelegt“, informiert TVB Pillerseetal GF Armin Kuen.

Lichter stören die Tiere
Die Landesumweltanwaltschaft sieht das Lichter-Projekt in vielfältiger Weise kritisch. „Die Lichter stören Tiere, ziehen Insekten und Vogelarten an. Über die Auswirkung von solchen Lichtverschmutzungen gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien. Direkt am See ist so ein Projekt nicht genehmigungsfähig. Der Bereich am Ufer des Pillersees ist außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Sensible Lebensräume und Tierarten wären beeinträchtigt, sowie das natürliche, nächtliche Landschaftsbild “, erklärt der stv. Landesumweltanwalt Walter Tschon.

TVB ortet „fast Willkür“
Armin Kuen ortet „fast Willkür“, denn in anderen Ortschaften sind Lichtinstallationen kein Problem: „Am Walchsee ist die gesamte Seepromenade weihnachtlich beleuchtet – um nur ein Projekt zu nennen.“
Der TVB möchte nun alles daran setzen, um die Lichter im nächsten Winter installieren zu können. Ausgang offen. Johanna Monitzer

Bild: Ein Spaziergang durch den Lichterwald wäre auch mit Corona-Regeln vereinbar gewesen. Visualisierung: TVB

 
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