16.02.2021
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Lachen vorm Fernseher erwünscht

Die „Stadler“ lassen sich nicht bremsen – weder von einem Virus noch von einer Pandemie. In Kleingruppen wurde das Programm erstellt und einstudiert und nach der Testung der gesamten Truppe wurde der dritte Stadtlstadl von KitzTV aufgezeichnet. Zu sehen ist die Show am Faschingsdienstag auf KitzTV.

Kitzbühel | Mit ihrem Programm wollen die „Stadtlstadler“ ein wenig Normalität in den Alltag bringen und dafür sorgen, dass der Fasching nicht komplett aus dem Kalender radiert wird. Der Weg von der Programmerstellung bis zur Aufführung war für die Truppe kein einfacher. Bereits im ersten Lockdown war für alle klar, den Stadtlstadl auch 2021 stattfinden zu lassen. Während man im Sommer in Kleingruppen begann das Programm zu erstellen, wurde man im Herbst vor neue Herausforderungen gestellt. „Mit den Abstandsregelungen und Auflagen für Veranstaltungen, die im Herbst galten, wären im Café Praxmair nur 35 Zuschauer zugelassen gewesen“, erzählt die Initiatorin des Stadtl­stadls, Evi Klingler. Alternativ wurde der Saal der Landesmusikschule ins Auge gefasst, um vor einer größeren Zuschauerzahl (100 Personen) auftreten zu können. „Ganz ohne Publikum wollten wir eigentlich nicht auftreten“, sagt Klingler. Die Auflagen wurden weiter verschärft und damit sank die Zuschauerzahl kontinuierlich bis auf Null. „Es wurde auch innerhalb unserer Gruppe viel diskutiert, ob wir den Stadtlstadl ohne Zuschauer überhaupt abhalten sollen“, erzählt Klingler, denn das Publikum ist für die Darsteller so wichtig wie das Salz für die Suppe.

Am Ende wurde eine TV-Produktion mit dem städtischen Sender KitzTV gedreht. „Der Drehtag war das erste Mal, dass wir unsere Show gemeinsam probten und aufgeführt haben. Zuvor wurde immer nur in Kleingruppen gearbeitet und geprobt“, erzählt Verena Auer. „Wir haben eine tolle Unterstützung erhalten. Der Bürgermeister hat uns motiviert, dass wir die Aufzeichnung machen sollen. Aber auch Peggo Jöchl, Martin Hantich und die Schulwarte der Neuen Mittelschule haben uns tatkräftig geholfen“, ergänzt Evi Klingler.
Bevor jedoch die Akteure den Saal betreten durften, mussten sich alle bei Dr. Gertraud Sununu einem Antigen-Test unterziehen.

Ohne das Thema Corona ging es dann doch nicht
Eigentlich wollte man das Thema des Jahres 2020, Corona, nicht in das Programm einbeziehen, denn auch abseits der Pandemie ereignete sich viel zwischen Hahnenkamm und Kitzbüheler Horn, das in der Show behandelt werden sollte. Ganz kam man jedoch an Corona nicht vorbei: da war schon der Babyelefant und sein Nachfolger, die Kuh, die für den nötigen Abstand zwischen den nicht vorhandenen Zuschauern sorgten. Aber auch in so manchem Liedtext schlich sich das Virus ein. „Leider haben wir es nicht ganz ohne geschafft“, sagt Evi Klingler.

Der Kitzbüheler Stadtlstadl richtete seine Aufmerksamkeit aber auf jene Themen, die nicht von dem Virus beherrscht wurden. Da gab es so manchen Immobilien-Deal, der den Weg in die Textzeilen fand, aber auch der harte Job einer Chefsekretärin wurde thematisiert. Der Stadtl­stadl gibt auch einen Einblick wie schwierig das Fensterln sein kann. Für die Freunde der Natur gibt es eine Anleitung für die effektive Bekämpfung des Springkrautes und auch die natürliche Abdeckung des Schneedepots am Hahnenkamm bekam die Aufmerksamkeit des Stadtlstadls. Gelüftet wird auch das Geheimnis des Bauhofes und seiner „Mandarinnen“. Aufgrund der geschlossenen Gastronomie fiel heuer der Stammtisch-Hoangascht aus und leider führte Moderator Franz Berger heuer nicht durch das Programm.

Non-Stop zu sehen am Faschingsdienstag
Das komplette Programm des dritten Kitzbüheler Stadtlstadls wird am Faschingsdienstag, 16. Februar, ganztägig auf KitzTV zu sehen sein. Das Programm startet immer zur vollen Stunde.
Die Stadler möchten sich bei Martin und seinen Kollegen für die Aufnahmen, sowie bei Krapfensponsor David Linsinger herzlich bedanken. Ein Dank gilt auch der Stadt Kitzbühel, die die Produktionskosten übernahm. Elisabeth M. Pöll

Bild: Beim Schlusslied versammeln sich alle Akteure des Stadtlstadls auf der Bühne. Fotos: Pöll

 
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