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03.06.2022
News  
 

Kössen feierte neue Einsatzzentrale

In einer ehemaligen Tischlerei in Kössen wurde das Gebäude in den vergangenen Jahren baulich adaptiert, sodass nun das Rote Kreuz mit seiner Ortstelle und die Bergrettung darin untergebracht sind.

Kössen | „Wir stehen nun so gut da wie nie“, freut sich Einsatzstellenleiter Michael Fahringer von der Bergrettung. 42 Mitglieder sind aktiv, davon neun Anwärter. Sie haben rund 1.700 Arbeitsstunden eingebracht, damit ihr Stützpunkt nun so aussieht, dass man stolz darauf sein kann.

Davor war die Bergrettung im Gemeindeamt untergebracht und dort gab es absolut zu wenig Abstellflächen für die Einsatzgeräte. Auch ein neues Fahrzeug wurde den Rettern zur Verfügung gestellt und die wichtigsten Geräte befinden sich ohnehin ständig darin, aber nun kann sich das Team auch am eigenen Stützpunkt weiterbilden und die Gerätschaften entsprechend unterbringen. „Während des Einsatzes ist es ideal, wenn jemand am Computer sitzt und diesen mitverfolgt. Dafür haben wir jetzt auch sehr gute Möglichkeiten“, sagt Fahringer. Das Einsatzgebiet ist recht weitläufig und grenzt an die Ortsstellen von Kufstein bzw. St. Johann und Richtung Bayern ist es die Landesgrenze. Im Winter versieht man an den Wochenenden den Pistendienst am Unterberg, im Sommer sind es vor allem die Paragleiter, die für Einsätze sorgen.

Auch Daniel Dagn, Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes, ist hoch erfreut darüber, dass die Organisation diese Räumlichkeiten erwerben konnte. Seit 1979 gibt es die Einsatzstelle in Kössen, die bisher im sogenannten „Schwesternhaus“ im Ortszentrum untergebracht war. 95 Mitglieder kümmern sich um den Gesundheitsdienst, den Rettungsdienst, Essen auf Rädern und die Lebensmitteltafel.

Bausteinaktion, Spenden und viel Eigenleistung
Bereits im Juni 2019 wurde das Gebäude vom Roten Kreuz angekauft, seit Juni 2020 versehen die Erstretter darin ihren Dienst. „Wir haben damals eine Bausteinaktion organisiert und konnten damit 170 Spender animieren, zudem haben die Mitglieder sehr viele Eigenleistungen beim Umbau erbracht“, erklärt Dagn. Das Einsatzgebiet für den Rettungsdienst erstreckt sich von Rettenschöss bis Erpfendorf, die weiteren Dienste beziehen sich auf den Kaiserwinkl.

Die Eröffnungsfeier für beide Organisationen begann bereits am Vormittag. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die beiden Einsatzstellen ausgiebig zu besichtigen. Am Nachmittag marschierte die Musikkapelle Kössen zum offiziellen Festakt mit Segnung auf. be

Bilder: 1) Großer Festakt in Kössen: Die Einsatzstellen vom Roten Kreuz und Bergrettung wurden offziell eröffnet. Foto: Scharnagl
2) Der Vorstand des RK Kössen: Gerhard Huber, Johann Bachmann, Nadja Aschenwald, Markus Mühlberger und Obmann Daniel Dagn (von links).
3) Die Bergretter: Obmann Michael Fahringer, Josef Schwentner, Andi Scharnagl und Thomas Kitzbichler  (von links). Fotos: Eberharter

 
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