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Kitzbüheler Anzeiger

St. Johann in Tirol

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2 ST. JOHANNER GEMEINDENACHRICHTEN Editorial Der Bürgermeister informiert Liebe St. Johannerinnen und St. Johanner, Corona-Impfung Seit fast einem Jahr hat uns die Corona-Krise fest im Griff, doch durch die Zulassung von wirksamen Impfstoffen besteht nun Hoffnung, dass wir im Laufe des Jahres wieder in unsere gewohnten Lebensumstände zurück kehren können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal in unseren Pflegeheimen wurde be- reits geimpft. Mitte Februar gab es die zweiten Teilimpfungen, sodass wir in diesem so sen- siblen Bereich nun auf der sicheren Seite sind. Alle haben die Impfung gut vertragen, und die Beteiligung war glücklicherweise höher als wir ursprünglich gedacht haben. Bereits im Jänner haben wir alle über 80-jäh- rigen St. Johannerinnen und St. Johanner an- geschrieben und erhoben, wie viele Personen dieser Altersgruppe geimpft werden möch- ten. Von den 570 angeschriebenen Mitbürge- rinnen und Mitbürgern haben sich 391 zum Impfen angemeldet. Geplant ist, dass diese Impfungen im Kaisersaal durchgehführt w er- den, sobald unsere Gemeinde an der Reihe ist. Bisher wurden einzelne kleinere Gemeinden nach einem Zufallsprinzip ausgewählt, um den Ablauf für den I mpfbetrieb einspielen zu können. Nun wird nach dem I mpfplan des Landes Tirol so vorgegangen, dass jene Ge- meinden zuerst dran kommen, in denen die Inzidenzzahlen am höchsten sind. Es g ibt da also kein Vordrängeln, s ondern die Reihenfol- ge richtet sich ganz danach, welche Gemeinde den dringendsten Bedarf hat. Wir haben der- zeit in St. Johann glücklicherweise eine r elativ niedrige Infektionsrate, das heißt andererseits aber, dass zuerst die Senioren in andere Ge- meinden mit höheren I nzidenzen geimpft werden. Somit müssen wir derzeit also darauf warten, bis auch für uns I mpfstoff zur Verfü- gung steht. Sobald dies der Fall ist, geht es aber zügig los: Zuerst also die über 80-Jährigen, dann Perso- nen mit Vorerkrankungen und hohem Risiko sowie medizinisches und Gesundheitsperso- nal, dann die über 65-Jährigen und das Schlüs- selpersonal in kritischer und essentieller Infra- struktur sowie Personal in Schulen und Kin- dergärten, also B erufsgruppen, die viel Kon- takt mit Menschen haben. Erst dann kommt die Masse der Bevölkerung an die R eihe. Wir müssen wirklich froh sein, dass es endlich wirksame Impfstoffe gibt, daher rufe ich alle St. Johannerinnen und St. Johanner auf, sich schon jetzt zur Impfung anzumelden (siehe Information auf Seite 5). Ich selber gehe selbstverständlich zur I mpfung, sobald ich dran bin, und ich hoffe, dass sich möglichst viele Mitbürgerinnen und M itbürger impfen lassen. Nur so geht es am schnellsten, dass wir in unser gewohntes Leben zurück kehren kön- nen. Bis dahin aber ersuche ich euch, weiter durchzuhalten, nicht leichtsinnig zu werden, die Regeln genau einzuhalten und zum Testen zu gehen. Gewerbegründe Gemeinsam mit dem Tiroler Bodenfonds ha- ben wir sieben Hektar Gewerbegrund im Be- reich Unterbürg erwerben können. In einer Zeitung stand fälschlicherweise „Bachern“, daher möchte ich hier r ichtig stellen, dass es sich um die Wiese beim Hof Unterbürg mit Anbindung an die Bundesstraße handelt. W ir dürfen nun in Kooperation mit dem B oden- fonds dieses Gewerbegebiet entwickeln und auch vergeben, wobei die Planungen im Ver- band mit mehreren Gemeinden erfolgen sol- len. Ich bin sehr froh, dass wir mit diesem Ankauf neuen Gewerbegrund sichern konnten, denn leistbare Grundstücke für Gewerbebetriebe sind in unserer Gegend äußerst rar. Im Wesent- lichen geht es bei diesem Ankauf also um die Förderung der W irtschaftsentwicklung. Damit können wir einerseits unseren heimischen Betrieben wieder leistbare Zukunftsmöglich- keiten bieten, andererseits den Wirtschafts- standort St. Johann stärken und damit auch neue Arbeitsplätze schaffen. Im Zuge der Entwicklung dieses Gewerbege- bietes wird auch eine neue Einbindung der Kreuzung in die Bundesstraße durchgeführt. Dadurch kann eine wesentliche Entschärfung dieser unübersichtlichen K reuzung erfolgen, was einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssi- cherheit bedeutet. Freizeitgestaltung im Lockdown Abschließend möchte ich noch betonen, dass es mich besonders freut, wie entgegenkom- mend die St. Johanner Freizeiteinrichtung ihre Infrastruktur im Lockdown geöffnet haben. Trotz des Komplettausfalles der touristischen Saison sind mehrere Schilifte in Betrieb und es ist der Eislaufplatz geöffnet. A ußerdem sind von 240 km Loipen 140 km gespurt, während es anderorts nicht selbstverständlich ist, dass die Loipen gratis zur Verfügung stehen. Diese hohe Qualität der F reizeitgestaltung gibt es nicht in allen Gegenden unseres Landes. Da- her möchte ich die Ö ffnung dieser Freizeitein- richtungen für die Einheimischen als beson- ders positiv hervorheben, denn es war schon im Vorhinein klar, dass es in diesem Winter Verlustgeschäfte sein w erden. Ich wünsche euch alles Gute – bleibt‘s weiter- hin g‘sund. Euer Bürgermeister Hubert Almberger
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