St. Johann in Tirol

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2 ST. JOHANNER GEMEINDENACHRICHTEN Editorial Der Bürgermeister informiert Liebe St. Johannerinnen und St. Johanner, Budget 2021 In der Dezember-Sitzung haben wir im Ge- meinderat das Budget für 2021 einstimmig beschlossen und damit die Weichen für meh- rere Maßnahmen zur V erbesserung der Infra- struktur in unserer Gemeinde gestellt. Der Gemeindehaushalt schlägt sich heuer mit 38,01 Millionen Euro zu Buche. Auf Grund der Corona-Krise mussten wir zwar mit Mindereinnahmen rechnen, die bei der Erstellung des Budgets entsprechend zu be- rücksichtigen w aren, dennoch können heuer viele größere und kleinere Projekte auf Schei- ne gebracht werden. In Anbetracht der aktu- ellen Situation ist zwar besondere Vorsicht geboten, doch wir schauen positiv in die Zu- kunft und werden heuer weiter in die Infra- struktur investieren, wohlwissend, dass sich die finanzielle Situation auch schlechter ent- wickeln könnte als prognostiziert. Es wird 2021 jedenfalls kein Stillstand herr- schen, und so werden wir heuer einige große Baumaßnahmen zum W ohl der St. Johanner Bürgerinnen und Bürger umsetzen, wie die Fertigstellung des Kindebetreuungszentrums am Elbogenfeld, die Weiterführung der A us- baumaßnahmen bei der K analisation, die Er- weiterung des Gemeindebauhofes und die Umsetzung von weiteren Baulosen des Mas- terplans. Finanziert werden diese Vorhaben unter an- derem durch die Aufnahme von Darlehen, die bis zu 7,5 Millionen Euro ausmachen könnten. Auch wenn es dadurch finanziell etwas enger wird, bleiben wir positiv und werden unsere Kreativität nicht v erlieren. Ein besonderes Anliegen ist mir auch, dass bei den Vereinen und der Kultur keine Kürzungen vorgenommen werden, denn wir müssen uns bemühen, dem V ereinsgeschehen heuer wie- der Leben einzuhauchen, damit das gesell- schaftliche und kulturelle Leben nach der Krise schnell wieder auferstehen kann. Masterplan Nach der Schneeschmelze werden wir mit dem nächsten A bschnitt des Masterplans Ortskern starten. Diese Baumaßnahmen w a- ren zwar schon im vergangenen Frühjahr ge- plant, doch wurden sie durch den ersten Co- rona-Lock-Down vereitelt. Deshalb werden erst heuer die Neugestaltungen im Bereich der Dechant-Wieshoferstraße erfolgen, und zwar vom Kirchplatz bis zur Kreuzung Neu- bauweg. Da nun das neue Verwaltungsgebäude des Krankenhauses am Brauweg fertig gestellt ist, wird ebenfalls im Frühjahr, in A bsprache mit den Betreibern des Bezirkskrankenhauses, eine autoverkehrsfreie grüne A chse vom Bahnhof bis zur Speckbacherstraße entste- hen. Dieses städtebauliche Konzept ist ein wesentlicher Baustein unserer Ortsentwick- lung und ein Leuchtturmprojekt innerhalb des Masterplans. Durch diese grüne A chse werden der Bahnhof und das Bezirkskranken- haus für F ußgänger direkt, schnell und ver- kehrsfrei erreichbar sein. Grünzonen, Bäume und Bänke sollen diesem B ereich auch eine besondere Qualität v erleihen und zum Ver- weilen einladen. Corona-Krise Wir alle machen durch die verordneten Ein- schränkungen schwere Z eiten durch, und ich möchte dazu aufrufen, jetzt nicht zu r esignie- ren sondern weiterhin durchzuhalten. Wir müssen uns besonders bemühen, dass die Infektionszahlen noch weiter nach unten sin- ken. Deshalb ist es nach wie vor wichtig, mög- lichst viele Testungen durchzuführen, um allfällige Clusterbildungen schnell erkennen zu können. I n diesem Zusammenhang darf ich darauf hinwiesen, dass wir inzwischen im Kai- sersaal eine neue Teststraße in B etrieb genom- men haben. Die derzeitigen Umstände sind für alle sehr schwierig, besonders auch für unsere W irt- schaftsbetriebe. Da ich als Unternehmer sel- ber betroffen bin, weiß ich um die S orgen und Nöte der Wirtschaftstreibenden, bin aber vol- ler Hoffnung, dass es mit den Impfungen bald wieder aufwärts gehen wird. W ir müssen jetzt alles daran setzen, dass unsere älteren Mitbür- gerinnen und Mitbürger sowie alle gefährde- ten Personen schnell geimpft werden können, vor allem in den Pflege- und Seniorenheimen. Dann aber sollen möglichst viele M enschen zur Imfpung gehen, denn je höher die D urch- impfungsrate in der Bevölkerung ist, desto schneller können wir wieder in unsere ge- wohnte Normalität zurück kehren. So wünsche ich allen S t. Johannerinnen und St. Johannern in diesen schwierigen Zeiten viel Kraft und Zuversicht – bleibt‘s weiterhin g’sund! Euer Bürgermeister Hubert Almberger
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