St. Johann in Tirol

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2 ST. JOHANNER GEMEINDENACHRICHTEN Editorial Der Bürgermeister informiert Liebe St. Johannerinnen und St. Johanner, seit der letzten Ausgabe der St. Johanner Ge- meindenachrichten sind einige Wochen ver- gangen, in denen wir auf Grund der Quaran- täneverordnung des Landes und anderer Einschränkungen zur B ekämpfung des C oro- na-Virus eine Ausnahmesituation erlebt ha- ben, wie wir sie uns vorher überhaupt nicht vorstellen konnten. Das ganze Land war auf Notbetrieb herunter gefahren, doch wie die Zahlen der Infiziertenstatistik zeigen, haben die strengen Maßnahmen ihre W irkung ge- zeigt. Ich möchte mich daher zunächst einmal bei euch allen herzlich dafür bedanken, dass ihr die Einschränkungen und M aßnahmen, die von Bund und Land verordnet wurden, und die wir von der Gemeinde umsetzen muss- ten, so gut mitgetragen habt. Ich danke für das große V erständnis und die v orbildliche Disziplin, denn ich weiß, es w ar für viele schwierig, diese Einschränkungen der per- sönlichen F reiheit durchzuhalten. Ich habe aber auch den Eindruck gewinnen können, dass sich die St. Johannerinnen und St. Jo- hanner besonders vorbildlich an alle Vorga- ben gehalten und die Zeit der Isolation mit Würde mitgetragen haben. Das ist für mich wieder einmal mehr ein Beweis dafür, wie gut die St. Johannerinnen und St. Johanner – wenn es gilt – zusammen halten können. Dies erfüllt mich als Bürgermeister mit sehr viel Stolz, und das macht auch einiges nega- tiv Erlebte wieder wett. Die letzten Wochen waren für mich eine absolute A usnahmesi- tuation. Ich selber war 10 Tage in Heimqua- rantäne, hatte aber v on zu Hause aus immer Kontakt zu allen relevanten Stellen, beson- ders zur Gemeindeeinsatzleitung, wo wir laufend auf neue Verordnungen und uner- wartete Probleme reagieren mussten. Auch wenn das politische Geschäft für einige Zeit zum Erliegen kam, habe ich auch zu allen Fraktionsführern der politischen M itbewer- ber Kontakt gehalten und war für sie jeder- zeit erreichbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenheims und der Pflegheime haben in den Wochen am Höhepunkt der K rise gewal- tige Leistungen vollbracht. Ihnen allen ge- bührt für ihren enormen Einsatz unser tiefer Respekt und besondere Dank. Ich möchte auch allen danken, die in den Sozialeinrich- tungen Tag und Nacht für die ihnen anver- trauten Menschen da waren – im Bezirks- krankenhaus ebenso wie in der Kindebetreu- ung. Ebenso danke ich den Gemeindemitar- beitern und den Mitgliedern der Gemeinde- einsatzleitung, und überhaupt allen, die in den Zeiten des Stillstandes die Versorgung aufrecht erhalten haben. Auch wenn manche Maßnahmen für einige auf den ersten Blick nicht immer ganz nach- vollziehbar erscheinen mögen, muss ich be- tonen, dass wir uns seit Beginn der Ein- schränkungen – und nun bei den L ocke- rungsmaßnahmen – genau an die Verord- nungen und Erlässe der übergeordneten Behörden halten. V iele Erleichterungen wur- den vorschnell von allen möglichen S tellen und besonders in den Social-Media kolpor- tiert. Wir haben in der Gemeindeeinsatzlei- tung aber immer abgewartet, bis die betref- fende Verordnung auch wirklich erlassen war, und erst dann danach gehandelt. Dies ist die einzig richtige Vorgehensweise, denn es hat sich erwiesen, dass die umzusetzenden Maß- nahmen in den Erlässen oft doch nicht dem entsprechen, was vorher schon von inoffizi- ellen Seiten groß angekündigt wurde. Daher halten wir uns als Behörde eben ausschließ- lich an die geltenden Gesetze und orientie- ren uns nicht an Gerüchten oder Zurufen von außen. In St. Johann haben sich die Zahlen der Infi- zierungen glücklicherweise überschaubar gehalten, und wir hoffen, dass wir inzwischen das Schlimmste überstanden haben. T rotz- dem sollen wir alle aber weiterhin – wenn es manchen auch schwer fällt – die A bstands- und Hygieneregeln einhalten. Das Virus ist immer noch da, und deshalb müssen wir um jeden Preis verhindern, dass eine zweite In- fektionswelle auf uns zukommt. Ein nochma- liges Herunterfahren des öffentlichen L ebens und der Wirtschaft wäre fatal. Diese Zeiten sind für unsere Wirtschaft ohne- hin eine Katastrophe, und ich weiß, dass vie- le Firmen derzeit ums Überleben k ämpfen müssen. Wir als Gemeinde werden das unsri- ge tun, um alle geplanten Projekte möglichst zeitnah umzusetzen, und somit der Wirt- schaft nicht durch allfällige A uftragsausfälle zu schaden. Obwohl wir Mindereinnahmen durch geringere Ertragsanteile und einen Rückgang der Kommunalsteuer zu erwarten haben, werden wir unsere Budgetvorgaben und die Aufträge an die W irtschaft halten, auch wenn wir einen Teil dafür vielleicht fremdfinanzieren müssen. Glücklicherweise haben wir in den letzten Jahren sehr umsich- tig gewirtschaftet, dass wir dies tun können,
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