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Kitzbüheler Anzeiger

Hopfgarten im Brixental

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HOPFGARTNER BLATTL 4 Februar 2022 Wörgl bis Kirchberg ist schon in Betrieb. Wir haben uns aus diesem Grund für die Übernah‐ me der Fa. Kabel TV ent‐ schieden, die schon bis‐ her viele Firmen und Haushalte in Itter, Hopf‐ garten und Brixen be‐ stens mit TV‐, Internet‐ und Telefonangeboten versorgt hat. Dies vor allem um Doppelgleisig‐ keiten zu vermeiden und die regionalen Dienstleis‐ tungen verbunden mit einem entsprechenden Service vor Ort anbieten zu können. Diese A ufga‐ be hat die Kommunalbe‐ triebe Hopfgarten GmbH übernommen. Das vierte Großprojekt war sicherlich die Fort‑ schreibung des Raum‑ ordnungskonzeptes unter Federführung von Ing. Anton Pletzer als Ob‐ mann des Ausschusses. In vielen Sitzungen und Besprechungen zur räum‐ lichen Entwicklung konn‐ te schließlich ein K om‐ promiss erzielt werden, der einen einstimmigen Beschluss zur Folge hat‐ te. Wohnen war das näch‐ ste, großangelegte The‐ ma. Mit dem Bau der Wohnanlagen in Elsbe‐ then und in der Kelchsau durch die Alpenländische Gemeinnützige W ohn‐ baugesellschaft, aber auch dem Wohnbau pri‐ vater Bauträger konnten viele Familien wieder ein neues Zuhause beziehen. Der nächste Bau am alten Wohn‐ und Pflegeheim‐ standort wurde auch be‐ reits begonnen und wird weiteren 30 Familien bzw. jungen Menschen Platz bieten. Auch acht betreubare Wohneinheiten werden entstehen. Einen weiteren Schwer‐ punkt betraf die Familien. Dazu zählt vor allem der bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung. Viele Kinder haben be‐ reits den neu geschaffe‐ nen Waldkindergarten besuchen und viele Er‐ lebnisse daheim erzählen können. Als tolles Ange‐ bot, das von den Familien gerne angenommen wird, hat sich das von den Bergbahnen, den Bade‐ anlagenbetreibern und den Gemeinden gemein‐ sam neu geschaffene „Raus‐Ticket“ entwickelt. Wirtschaftlich steht Hopfgarten auf gesunden Beinen, Betriebe konnten angesiedelt und damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Eine große In‐ vestition – nämlich die neue Salvistabahn – ist besonders erwähnens‐ wert. Diese wurde eben‐ so wie unser Sozialzent‐ rum in der Pandemie er‐ richtet und wird die tou‐ ristische Entwicklung in der Region und in Hopf‐ garten beflügeln. A uch hier hat die Gemeinde als Grundeigentümerin der „Kleinen Salve“ einen kleinen Beitrag leisten können. Ein Thema, nämlich die Corona‐Pandemie, wird wohl dieser Periode ih‐ ren Stempel aufdrücken. Abstand halten, Hygiene‐ vorschriften einhalten, Lockdowns, testen, tes‐ ten, ... und impfen, imp‐ fen, … wird uns alle noch längere Zeit beschäfti‐ gen. Trotz aller wirt‐ schaftlicher Folgen, aller oft unverständlichen V or‐ schriften, den lauten Aus‐ einandersetzungen bis in die Familien hinein, dür‐ fen wir den Kopf nicht in den Sand stecken, son‐ dern müssen wir alles daransetzen, diese Pan‐ demie zu überwinden. Diesem Virus können wir nur Einhalt gebieten, wenn wir die grundle‐ genden Hygienevorschrif‐ ten einhalten und uns an die Empfehlung der Viro‐ logen, der Mediziner und der ausgezeichneten Wis‐ senschaft halten. Nehmen wir aufeinander Rücksicht und bemühen wir uns gemeinsam, da‐ mit wir frohen Mutes in die Zukunft blicken kön‐ nen. Es gäbe noch viele Berei‐ che über die es wichtig wäre zu berichten wie z.B. die ständigen V er‐ besserungen im Infras‐ trukturbereich, Verbes‐ serungen im öffentlichen Verkehr, Investitionen im Bereich der Sicherheit, der Bildung, des Sportes usw. Erlauben Sie mir noch zwei Themen anzuspre‐ chen: Dies betrifft das sehr her‐ ausfordernde Hochwas‑ ser‑Ereignis im letzten Juli in der Kelchsau. Ich kann es immer wieder nur wiederholen: „Es war aufgrund der Bilder vom Sonntag, den 18.07.2021 kaum vorstellbar und doch möglich ‐ am Mon‐ tag den 19.07.2021 hat‐ ten bereits wieder alle Haushalte Wasser und Strom und am Ende des Jahres waren viele Schä‐ den wieder behoben.“ Wenn auch die materiel‐ len Schäden sehr hoch waren (allein die Markt‐ gemeinde Hopfgarten hat bis zum 20.12.2021 rd. € 1,4 Mio. aufbringen müssen), gab es Gott sei Dank keine mensch‐ lichen Tragödien. A uch bei diesem Ereignis hat sich einmal mehr der Wert der Freiwilligenar‐ beit sichtbar gezeigt. Beide Freiwilligen Feuer‐ wehren, Verantwortliche und Firmen haben ihr Bestes gegeben und wur‐ den von der Bevölke‐ rung, den Betroffenen und Grundeigentümern großartig unterstützt, danke! Der Zusammenhalt in einer Krise gibt auch uns Verantwortlichen halt und motiviert zugleich. Dies ist aber auch im All‐ tag spürbar. Viele Men‐ schen sind bereit sich freiwillig in den Dienst einer guten Sache zu stel‐ len. So funktioniert das Leben in Vereinen, beim Sozialsprengel und als jüngstes Beispiel im „Achencafè“ im Sozial‐ zentrum s*elsbethen. Auch hier haben sich en‐ gagierte Damen bereiter‐ klärt, an Samstagen, Sonntagen und Feierta‐ gen den Kaffeebetrieb im s*elsbethen zu überneh‐ men. Diese vielen positi‐ ven Erlebnisse in unserer großen Gemeinde sind Salz in der Suppe unseres Lebens und zeigen ein‐ mal mehr auf, wie viele Menschen nicht nur an sich und ihr Wohl, son‐ dern vor allem an die Mitmenschen mit ihren Sorgen und Nöten den‐ ken und sich für deren Wohl einsetzen. Danke! Abschließend darf ich nochmals auf den Wahl‐ termin hinweisen. Am Sonntag, 27.02.2022 finden die Gemeinde‑ rats‑ und Bürgermeis‑ terwahlen statt. Ich er‐ suche Sie von Ihrem de‐ mokratischen Recht Ge‐ brauch zu machen. Bitte nehmen Sie sich Zeit: Gehen Sie wählen und bestimmen Sie mit! Ihr Paul Sieberer, Bgm.
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