29.06.2020
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Kitzbüheler Alpen sind grenzenlos

Gemeinsame Sache machen die vier Tourismusverbände der Kitzbüheler Alpen Marketing (kurz KAM). Die Regionen Hohe Salve, Brixental, St. Johann und Pillerseetal starteten eine gemeinsame Digitalisierung und überschreiten damit die Verbandsgrenzen.

Bezirk | Gemeinsame Sache machten die Tourismusverbände Hohe Salve, Brixental, St. Johann und Pillerseetal bereits beim Marketing und auch in der Produktentwicklung. Die Ergebnisse dieser Kooperationen können sich sehen lassen und haben einen guten Ruf. Der KAT-Walk und KAT-Bike erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, das Bergsommer-Opening oder Ski-Safaris beleben die Regionen im Sommer und Winter.

Nun ging man einen Schritt weiter und formte den gemeinsamen Auftritt im Internet. Vor zwei Jahren wurde das Projekt der Digitalisierung gestartet. Nach der Erarbeitung der Strategie erfolgte die Umsetzung und vergangene Woche konnte die gemeinsame Homepage, die das Kernstück der Digitalisierungsoffensive ist, präsentiert werden.

Genaue Analyse und Marktforschung

Mitarbeiter aller vier Gesellschaften bilden die IT-Gruppe, die nach der Marktforschung das Konzept und die Realisierung ausarbeitet. „Die Mitarbeiter kommen regelmäßig zusammen und es gibt einen umfangreichen Austausch. Jeder kann sein Knowhow einbringen und zum Teil wurden auch Fachbereiche übernommen“, gibt Stefan Astner einen Einblick in das Organigramm der IT-Gruppe, die von Stephan Bannach geleitet wird. „Wir haben mehr gemeinsam als zu Beginn angenommen wurde. Das hat sich beim Workshop 2018 herausgestellt. Die Tourismusverbände sammeln sehr viele Daten – von Kunden, Betrieben, Seilbahnen, etc. – und diese Daten wollen wir künftig besser nutzen und auch unseren Mitgliedern zur Verfügung stellen“, sagt Stephan Bannach. Damit dies auch umsetzbar ist, braucht es einen einheitlichen Datenstandard.

Homepage mit eigenem Nutzerbereich

Auf der neuen Homepage www.kitzalps.com können Gäste ab sofort grenzenlos unterwegs sein. „Es wird kein Wanderweg mehr abgeschnitten, keine Information mehr ausgeblendet, nur weil sie in der Nachbarregion stattfindet. Wir haben uns konsequent in die Perspektive des Urlaubers hineinversetzt – der will seine Ferien genießen und dabei stören regionale Grenzziehungen ganz einfach“, erzählt Bannach. Besonderes Plus ist zudem der „MyKitzAlps“-Bereich auf der neuen Internetseite. Hier kann der Gast seinen Urlaub individuell und passwortgeschützt auch langfristig planen und verwalten. Insgesamt punktet die Homepage mit intuitiver Benutzerführung, die nicht zuletzt auch im Hinblick auf die beiden Leitprodukte der Kitzbüheler Alpen angenehm hervorsticht: Wer sich für KAT-Bike oder KAT-Walk interessiert und an mehreren Tagen zu Fuß oder mit dem Rad die Kitzbüheler Alpen erkunden möchte, kommt ganz leicht zum Ziel. Unterkünfte, Varianten, Serviceleistungen, für jeden gibt es das passende Paket. Nur starten muss man noch selbst.

Interaktive Karte ohne Grenzen

Überregional wird die neue interaktive Karte der Tourismusverbände sein, die voraussichtlich Juli/August online gehen wird. Die interaktive Karte ist ein Pool der unbegrenzten Möglichkeiten – mit Wander- und Bikerouten, Klettersteigen und vielem mehr. „Dabei sind alle Informationen immer top aktuell – bis hin zu kurzfristigen Wegsperrungen findet der Gast alles, was er zur Planung braucht“, hebt Stephan Bannach hervor.

Kostenloses Buchungstool für Vermieter

Das Beste für die Vermieter ist das neue Buchungstool, das die Kitzbüheler Alpen provisionsfrei zur Verfügung stellen. Das alles kann, was herkömmliche Systeme drauf haben, aber noch mehr: Denn doppelte Datenpflege wird überflüssig. „Die Vermieter pflegen ihre Daten zentral an einem Ort und erreichen dank intelligenter Schnittstellen weltweite Sichtbarkeit und Buchbarkeit, auch auf anderen Buchungsplattformen“, erklärt Bannach. Hinzu kommt der erweiterte Vermieter-Manager – eine Art Intranet, über das die Betriebe relevante Informationen, etwa über aktuelle Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten, abrufen können. Darüber hinaus per Klick verfügbar sind die Statistiken zur eigenen Homepage und weitere effizient strukturierte Daten, die für Marketingzwecke wichtig sind.

Das regionsübergreifende Konzept gilt für das Land Tirol als Leuchtturmprojekt, nach dessen Vorbild eine Förderschiene entwickelt werden soll. Die Kosten belaufen sich auf 400.000 Euro, wobei die Hälfte vom Land Tirol in Form von Förderungen finanziert werden soll. Elisabeth M. Pöll

 
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