10.01.2019
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Kitzbühel, die Kongresshauptstadt

Kitzbühel baut seine starke Kompetenz im Kongresswesen stetig aus: Auch 2018 bestätigte diese Entwicklung mehr als eindrucksvoll.

Kitzbühel  | Bereits zum vergangenen Jahreswechsel zeichnete sich die hervorragende Buchungslage ab. Vor allem die ersten Monate liefen blendend, wie Birgit Ducke, Geschäftsführerin im Kongress, dem Kitzbüheler Anzeiger bestätigt. „2018 war für uns extrem spannend. Wir haben bereits nach dem ersten Halbjahr gewusst, dass es hervorragend wird, wir  waren durchgebucht bis Ende März.“ Zu den vielen Höhepunkten des abgelaufenen Kongressjahres zählte u.a. die Airliner-WM. Insgesamt wurden 227 Auslastungstage verzeichnet – spannender ist allerdings der Blick auf die Details. Die zeigen sich nämlich in jeder Hinsicht nochmals besser als 2017. So betrug die Auslastung im „Palladium“ 113 Tage. Im Jahr zuvor waren es „nur“ 103 Tage gewesen. Insgesamt stehen in der jüngsten Bilanz 60 Kongresse zu Buche, 2017 waren es 47.

Baustein für „Kitzbühel 365“

Eine besonders erfreuliche Steigerung lässt sich auch bei den durch K3-Kongresse induzierten Nächtigungen feststellen: „26.000 Übernachtungen heuer im Vergleich zu 22.400 im Jahr 2017“, zeigt Birgit Ducke auf.
Die KitzKongress-Geschäftsführerin sieht das MICE-Angebot (Meetings Incentives Conventions Exhibitions, Anm. d. Red.) als schillernden Mosaikstein im Kitzbühel-365-Panorama. Die Kooperation mit dem Tourismusverband ist dabei sehr eng, wie Ducke betont. Gerade die „starken“ Kongressmonate wie März und April füllen die Nebensaison in der Gamsstadt auf.
Der Kongressgast ist dabei ein spendabler: „Er lässt mindestens 450 Euro pro Tag da“, rechnet Ducke vor.

„Für Kitzbühel ist das ein Jackpot“

Dass sich Kitzbühel immer deutlicher als internationaler Kongress-Standort etabliert, zeigt sich auch an den diesjährigen Buchungen. Nicht zuletzt hat sich der Standort in der Szene einen Namen gemacht.
Das zeigt sich bereits daran, dass mit der neuerlichen Auflage eines „M & I“-Treffens ein Coup gelungen ist.

Auch heuer ist die Gamsstadt wieder das Traumziel der Elite der Reisebranche, die sich – diesmal im Sommer – unter dem Motto „Peak Performers Summer Mountain“ im K3 versammelt, vernetzt und austauscht. „Das ist ein Jackpot. Dass ein Standort zweimal hintereinander ein M & I abhält, gab es noch nie“, freut sich die Geschäftsführerin. Die Neuauflage wird mit rund 160 Teilnehmern noch größer als vergangenes Jahr. Wie berichtet ging das „Snow & MICE“ im Winter über die Bühne und brachte die namhaften Einkäufer der Branche zu einem Treffen zusammen, das über die reine Geschäftsebene hinaus reicht und auch ein hochwertiges Erlebnis bietet.

Generell lässt sich feststellen, dass der Name Kitzbühel „zieht“. Die Gamsstadt als Kongressdestination steht dabei nicht so sehr mit anderen Standorten vergleichbarer Größe in Konkurrenz, sondern eher mit internationalen Anbietern. Daher bleibt das MICE-Team Kitzbühels proaktiv bei der Sache und ist auch heuer fleißig auf Akquise – unter anderem mit neuartigen Themen und Methoden.

Zertifizierung als „Green Brand“

Zu den vielen Argumenten, die für den KitzKongress sprechen, zählt übrigens auch der Nachhaltigkeitsgedanke. Denn das K3 wurde neuerlich vom Ministerium als „Green Event“, bzw. „Green Meeting“ zertifiziert. Außerdem wurde der KitzKongress als „Green Brand“ geadelt.

Der große Blick nach außen lässt natürlich nicht den nach innen vergessen. Auch die heimische Szene soll vom  K3 profitieren. „Wir wollen uns in Richtung der Vereine etwas überlegen“, bestätigt Birgit Ducke. „Hier wollen wir einen Mehrwert für die Bewohner in Kitzbühel schaffen.“ Ein konkretes Angebot wird noch ausgearbeitet. Elisabeth Galehr

Im vergangenen Winter und Frühling freute sich der KitzKongress über Vollauslastung, auch das restliche Jahr ging positiv weiter. Für heuer schaut der Trend ebenfalls erfreulich aus.

 
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