25.12.2020
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Kirchdorf plant neuen Bauhof

Unter dem Titel „Bauhof und Mehr“ präsentierte Bürgermeister Gerhard Obermüller in der jüngsten Gemeinderatssitzung ehrgeizige Pläne.

Kirchdorf | Der Stolz stand Bürgermeister Gerhard Obermüller ins Gesicht geschrieben, als er in der jüngsten Gemeinderatssitzung über die erfolgreichen Kaufverhandlungen über eine fast 15.500 Quadratmeter große Fläche direkt an der Loferer Bundesstraße berichten konnte. Sogar der Optionsvertrag wurde in der Vorwoche bereits unterschrieben. Allerdings liegen hinter Obermüller lange Monate der Verhandlungen mit den Grundstückseignern, bei denen es sich um mehrere Mitglieder einer Familie handelt.

„Ich bin sehr froh, dass es mir gelungen ist, hier einen positiven Abschluss herbeizuführen. Da sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Verhandler gescheitert. Dass ich die Fläche jetzt für die Kirchdorfer sichern konnte, freut mich besonders“, erklärte Obermüller.
In der Kaisergemeinde fuhren in den vergangenen Jahren ständig die Baumaschinen auf. Nach dem Bau des Bildungszentrums entstehen derzeit auch einige öffentliche Wohnbauprojekte. Der Ankauf der Fläche vor dem sogenannten „Kälberstall“, in dem einige Unternehmen angesiedelt sind, ist ein weiterer gr0ßer Meilenstein.  

Recyclinghof derzeit mitten im Wohngebiet
Unter dem Titel „Bauhof und Mehr“ soll dort der neue Bau- und Recyclinghof entstehen. Derzeit liegt dieser mitten im Wohngebiet. Aufgrund des ständigen Bevölkerungswachstums ist dort sehr viel los. Für die Bewohner ist der Lärm nicht sehr angenehm, daher haben die Gemeindeverantwortlichen nach einer Lösung gesucht.
Insgesamt kauft die Gemeinde eine Fläche von 15.500 Quadratmetern an. Ein Teil davon ist für die Gemeindeeinrichtung vorgesehen, doch ein großer Teil soll u.a. als Gewerbegebiet entwickelt und weiterverkauft werden. Ankauf und Erschließung schlagen sich mit rund 3,5 Millionen Euro zu Buche. Aufgebracht werden die notwendigen Gelder mit Bankdarlehen, aber auch Förderungen soll es dafür geben, so der Bürgermeister. Der Verkauf der Grundflächen soll aber auch wieder einiges an Geld in die Kassen der Gemeinde spülen.

Anfang Juli konnte Obermüller den Verkauf per Handschlag mit den bisherigen Eigentümern besiegeln. Vor einigen Wochen wurde der Options-Kaufvertrag unterschrieben. „Das heißt, dass die Gemeinde, sollte im Laufe der nächsten Monate irgendetwas Unerwartetes passieren, vom Kaufvertrag zurücktreten kann. Im Grundbuch wurde überdies eine Ranganmerkung eingetragen, sodass die Grundstücke nicht mehr an jemanden anderen verkauft werden können“, klärt der Dorfchef auf. Erst, wenn dann alles unter Dach und Fach ist, wird mit den Planungen begonnen. Margret Klausner

Bild: Die angekauften Grundflächen liegen direkt an der Loferer Bundesstraße. Neben dem neuen Bauhof will die Gemeinde dort auch Platz für Unternehmen schaffen. Foto: Klausner

 
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