24.10.2020
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„Kikiplexx ist wichtiger denn je“

Die Veranstalter sind zuversichtlich, dass das Kinder- und Jugendfilmfestival Kikiplexx auch in seiner Corona-Auflage ein großer Erfolg wird. Den Rückhalt und das Vertrauen der Schulen gibt es: „Kikiplexx ist wichtiger denn je“ – so der Tenor.

St. Johann | Viel Arbeit liegt hinter und auch noch vor dem Team von Kikiplexx. Das Kinder- und Jugendfilmfestival in der Alten Gerberei soll in seinem 11. Jahr im gewohnten Ausmaß veranstaltet werden– trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie. „Ausschlaggebend war eigentlich die Rückmeldung der Schulen: Bitte macht es!“, erzählt Cornelia Erber vom Organisationsteam.

Lob und Anerkennung von Schuldirektoren
In den Schulen gibt es derzeit keine Exkursionen oder ähnliches. „Wenn die Infektionszahlen im Bezirk auf diesem niedrigen Niveau bleiben, sehen wir als Schule keine Bedenken, zumindest dieses Kulturerlebnis unseren Schülern anzubieten. Wir sind sehr dankbar für das Angebot von Kikiplexx“, betont Direktorin Brigitta Krimbacher (Bundesgymnasium und Bundesoberstufengymnasium St. Johann). Auch Markus Kofler, Direktor der Mittelschule 1 in St. Johann, möchte das Angebot von Kikiplexx nicht missen: „Mir gefällt vor allem der Tiefgang der Filme. Das Konzept mit Unterlagen für den Unterricht ist für uns besonders wertvoll. Die Schüler profitieren davon.“

Filme mit Mehrwert für jedes Alter
Das Kikiplexx-Team hat für das Filmfestival von 6. bis 24. November für jede Alters- und Schulstufe Filme mit einer Botschaft ausgesucht. Angesprochen werden Kindergartenkinder, Vorschüler und Erstklassler, bis hinauf zu den Jugendlichen in der 13. Schulstufe. „Wir zeigen wie immer keine Blockbuster, sondern Filme mit Mehrwert“, sagt Cornelia Erber.

Die Kunstform Film als Thema im Unterricht
Neben Unterrichtsmaterialien gibt es bei einigen Filmen auch die Möglichkeit, eine medienpädagogische Nachbesprechung in der Klasse zu buchen. Beim österreichischen Drama „Gipsy Queen“ für die 9. bis 13. Schulstufe stellt sich zudem Regisseur Hüseyin Tabak für Filmgespräche zur Verfügung. Fremdsprachige Filme in Englisch, Französisch und Italienisch runden das Kikiplexx-Angebot für Schulen ab.

Sicherheitskonzept in Zeiten von Corona
Wie jedes Jahr gibt es auch für die Öffentlichkeit ein kleines, aber feines Filmprogramm (siehe „Angesagt“) – wobei heuer auf die Party am Eröffnungstag naturgemäß verzichtet werden muss.
Für alle Schüler und Besucher der öffentlichen Filme wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet. So gilt ein Meter Abstand zwischen den Besuchern und Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. Die Stühle werden im Schachbrettmuster angeordnet.  „Wir machen jetzt seit 11. Juni wieder Programm in der Alten Gerberei. Die Besucher sind alle sehr diszipliniert. Wir sind guter Dinge, dass auch Kikiplexx ein Erfolg werden wird“, sagt Hans Oberlechner.
Sollten sich die Verordnungen wieder ändern, wird das Kikiplexx-Team auch das versuchen zu händeln: „Wir gehen fest davon aus, dass es auch 2020 Film ab für Kinder und Jugendliche heißen wird.“ Mehr Infos unter www.muku.at. Johanna Monitzer

„Mit Abstand und viel Organisation wird Kikiplexx auch 2020 zu einem Erfolg“, ist das Kikiplexx-Team bei der Pressekonferenz letzte Woche guter Dinge. Rückhalt und Bestätigung gibt es von den Schulen. Kikiplexx wird vom Verein Trampolissimo, dem Jugendzentrum und der Musik Kultur St. Johann organisiert. Foto: Monitzer

Kikiplexx 2020 - Öffentliches Filmprogramm
Im Rahmen des Kinder- und Jugendfilmfestivals Kikiplexx gibt es  neben den umfangreichen Filmvorführungen für Schulen auch wieder ein öffentlich zugängliches Filmprogramm.
Freitag, 6. November, 18 Uhr: „Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar“ (ab 10 Jahre).
Sonntag, 8. November, 16 Uhr: „Die Heinzels – Die Rückkehr der Heinzelmännchen (ab 6 Jahre).
Samstag, 14. November: „Alfons Zitterbacke – Das Chaos kehrt zurück, 16 Uhr“ (ab 8 Jahre).
Sonntag, 15.November, 16 Uhr: „Jim Knopf und die Wilde 13“ (ab 7 Jahre).

Aufgrund der Covid 19 Verordnung sind Reservierungen unbedingt erforderlich. Mehr Informationen unter www.muku.at oder Tel. 05352/61 284.

 
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