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Kitzbüheler Anzeiger
01.10.2021
News  
 

IT-Werkstatt in der HAK eröffnet

Am Montag wurde in der Handelsakademie in Kitzbühel die „Hans-Philipp Rapid Prototyping Werkstatt“ eröffnet. Das innovative Computer-Bildungsprojekt steht allen Altersklassen offen.

Kitzbühel | Im Hintergrund vertieften sich Schüler in ihre speziellen IT-Projekte, im Vordergrund wurde das klassische Band durchgeschnitten – am Montagvormittag wurde im Untergeschoss der Handelsakademie Kitzbühel auf Initiative des Vereins „KITZ-EDU@2.0“ eine ganz besondere Einrichtung eröffnet: die „Hans-Philipp Rapid Prototyping Werkstatt.“
Im Rahmen des innovativen Bildungsprojekts werden Schülern aller Altersklassen, Lehrpersonen und Interessierten aus der Region die Themen Digitalisierung, Wirtschaft und Unternehmertum altersgemäß näher gebracht.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um klassische Kurse, sondern um massgeschneiderte Module für alle Altersgruppen.

„Wir beginnen dabei schon in der Volksschule, quer über alle Schultypen bis hinauf in die Oberstufe und zu Lehrlingen und Berufsschule“, definiert Initiator und Vereinsobmann Christoph Haselmaier das Vorhaben, das noch 2021 mit dem ersten Pilotworkshop startet.
In den Workshops werden die Schüler bzw. Interessenten die Themen spielerisch kennenlernen und viele Dinge live und direkt vor Ort ganz unkompliziert ausprobieren können. „Ausgearbeitet von Experten aus der KitzHAK, von Universitäten und FHs und aus der Wirtschaft, aber immer gemeinsam mit den jeweiligen Klassen-Lehrpersonen,“ erklärt Haselmaier das Konzept.

Ganze Region soll von Initiative profitieren
Mit im Boot ist auch die Sparkasse Kitzbühel, deren Vorstandsmitglied Thomas Hechenberger, der auch als Kassier des Vereins agiert, davon begeistert ist, mit wie viel Herzblut das Projekt umgesetzt wurde: „Die ganze Region wird von dieser Initiative profitieren.“
Mit rund 150.000 Euro schlägt sich die Umsetzung des Projektes zu Buche, das auch die Verantwortlichen des Leadervereins auf den Plan rief: „Wir konnten uns für das Projekt sofort erwärmen. Rund 70 Prozent des Kosten werden gefördert“ freut sich Regio3-Obmann Sebastian Eder. Auch Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler ist vom Projekt überzeugt: „Für uns als Stadt und Schulstandort ist es natürlich klar, dass wir einen entscheidenden Teil zur Umsetzung beitragen“ Viel Lob gab es dann auch von Werner Mayr, dem pädagogischen Leiter der Bildungsdirektion für Tirol, der sich selbst ein Bild machte.

Zentraler Bereich ist ein Labor mit höchst leistungsfähiger IT-Ausstattung, Werkzeugen, 3D-Druckern und modernen programmierbaren Geräten – flexibel erweiterbar durch Glaswände. „Hier wird dann gearbeitet, aber komplett abgetrennt von unserem Schulbetrieb und unserer IT-Infrastruktur“, zeigt sich HAK-Direktor Fritz Eller von den Synergien begeistert, „wir als Schule bringen Knowhow und Räumlichkeiten ein und können im Gegenzug das neue LAB des Vereins auch für unseren Unterricht nutzen. Die technische Fertigstellung, Optimierung und Wartung erledigen unsere IT-Schüler im Rahmen des Unterrichts – praxisnaher kann Unterricht nicht sein!“ Margret Klausner

Bild: Eröffnung des neuen KitzLAB in der Handelsakademie: Sebastian Eder, Thomas Hechenberger, Ellen Sieberer,  Christoph Haselmaier, Werner Mayr,  Klaus Winkler, Fritz Eller (v.l.) beim Durchschneiden des Bandes. Foto: Klausner

 
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