28.04.2018
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Horn bekommt zwei neue Anlagen

Schritt für Schritt wird das Kitzbüheler Horn verbessert. In den kommenden Sommermonaten werden zwei Liftanlagen getauscht. Der Brunellenlift und der Raintalsessellift haben ausgedient.

Kitzbühel | Das Kitzbüheler Horn wird sukzessive erneuert. Zuerst kam der Speichersee samt Beschneiungsanlage und im vergangenen Winter wurde das Angebot mit den Funparks attraktiver gestaltet. Im kommenden Sommer wird in einem ersten Schritt die Qualität der Anlagen verbessert. Zwei Lifte auf dem Kitzbüheler Horn werden durch moderne Seilbahnen ersetzt. „Ich verspreche Ihnen, dass die Anlagen den letzten Stand der Technik haben“, sagt Bergbahn-Vorstand Josef Burger. Die Seilbahnen der neuesten Generation weisen alle eine hohe Beförderungszahl auf, am Kitzbüheler Horn wird aber die Kapazität nur unbedeutend erhöht, um eine Überfrequentierung der Pisten im Vorhinein schon ausschließen zu können. An den Pistenflächen sind am Kitzbüheler Horn keine Veränderungen geplant.

Nach jahrzehntelangem Betrieb haben nun die Lifte Brunellen und Raintal ausgedient. Die beiden Doppelsessellifte werden im Sommer durch neue Anlagen ersetzt. Dabei wird es für die Bergstationen der neuen Anlagen andere Positio­nen geben. Der Ausstieg für den Brunellenlift wird zwischen der Bergstation der Gipfelbahn und dem Gipfelhaus errichtet. Auf die bisherige Brunellenbergstation rückt nun der Raintallift nach.

Sessellift und Gondelbahn

Gebaut werden ein Sessellift und eine Gondelbahn. Die Anlage mit den Kabinen wird im Raintal errichtet. Dabei steht die Sicherheit im Vordergrund. „Der Bodenabstand liegt im Raintal über 100 Meter. Daher werden wir aus Sicherheitsgründen eine Kabinenbahn errichten“, erzählt BAG-Vorstand Josef Burger, der damit auch sämtliche gesetzlichen Auflagen für den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen und deren Sicherheitsbestimmungen anspricht. Nach oben wandern wird aber nicht nur die Bergstation, sondern auch die Talstation. „Wir haben bei der Bergbahn AG Kitzbühel den Planungsgrundsatz, dass wir ‚Wiederholerlifte‘ nicht unter 1.450 Meter Seehöhe bauen. Dabei geht es vor allem um die Pistenqualität, die über dieser Grenze einfach besser ist“, erklärt Burger.  Diese Philosophie verfolgt das Seilbahn­unternehmen im kompletten Skigebiet. Weder die Ochs­almbahn, der Brunnlift oder die Jufenbahn unterschreiten diese Höhenlinie.

Modernisierung am Horn schreitet voran

Mit den beiden neuen Anlagen wird ein weiterer Schritt für die Modernisierung des Kitzbüheler Horns gemacht, jedoch wird durch die neuen Beförderungsmittel die Kapazität nur unbedeutend erhöht, während der Qualitätsstandard am Horn damit deutlich nach oben geht.

„Mit den Grundeigentümern haben wir schon das Einvernehmen gefunden. Nun fehlen noch ein paar behördliche Genehmigungen, danach können wir unsere Projekte am Horn realisieren“, schließt Burger.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Anstelle des Raintal-Sesselliftes wird künftig eine Gondelbahn die Wintersportler in die Nähe des Gipfels des Kitzbüheler Horns bringen. Foto: Pöll

 
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