14.06.2017
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Hochfilzen fördert den Zuzug

Spatenstich für die WE: In Hochfilzen entsteht das bisher größte Wohnprojekt in der Gemeindegeschichte.

Hochfilzen | Während andere Gemeinden Auflagen erlegen, damit nur im Ort ansässige oder arbeitende Bürger Wohnraum von gemeinnützigen Bauträgern erwerben können, wird in Hochfilzen auch der Zuzug gefördert. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir noch Kapazitäten in unserer Infrastruktur frei haben und freuen uns, dass wieder Familien nach Hochfilzen ziehen werden“, erklärt Bürgermeister Konrad Walk.

Der gemeinnützige Wohnbauträger WE baut im Ortsteil „Hörhag“, wo früher das Burschenhaus des Magnesitwerkes bzw. später das Heersportleistungszentrum ansässig war, eine Wohnanlage bestehend aus drei Baukörpern.  

Betreubare Wohnungen in die Anlage integriert

Die 36 Wohnungen mit einer Größe von bis zu 90 Quadratmetern werden als Mietwohnungen mit Kaufoption (Mietkauf) angeboten. Auf Wunsch der Gemeinde hin, werden sechs Einheiten als betreubare Wohnungen ausgebaut. „Ältere Mitbürger oder Menschen mit speziellen Bedürfnissen, die eine Betreuung benötigen, können somit im Ort bleiben“, erklärt Bürgermeister Walk. Die Nachfrage nach betreubaren Wohnungen in den Anlagen, wird immer größer, wie auch die WE bestätigt.

Mehr als die Hälfte bereits vergeben

Die Vergabe der Wohnungen obliegt der Gemeindeführung. Der Bürgermeister berichtet, dass mehr als 25 Einheiten bereits vergeben werden konnten. „Die weiteren Anmeldungen für die Wohnungen müssen wir erst bearbeiten. Auch für die betreubaren Wohnungen gibt es reges Interesse“, so Walk.

Baukosten belaufen sich auf 5,9 Mio. Euro

Die WE realisiert mit dieser Wohnanlage, nach den Anlagen am Bachlfeld und am Rossberg, innerhalb kürzester Zeit bereits das dritte Projekt in Hochfilzen. „Es freut uns, dass wir mit Hochfilzen so einen guten Partner gefunden haben“, betont WE Geschäftsführer Walter Soier, bevor er zur Schaufel für den obligatorischen Spatenstich griff.

Die Wohnanlage soll im Herbst 2018 fertiggestellt werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund 5,9 Mio. Euro. Johanna Monitzer

Bild: Beim Spatenstich der neuen Wohnanlage wurde am Mittwoch auch eine Zeitkapsel mit einem Exemplar des Kitzbüheler Anzeigers vergraben. Im Bild: Baumeister Helmut Hinterholzer, Bgm. Konrad Walk und WE-GF Walter Soier. Foto: Monitzer

 
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