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Kitzbüheler Anzeiger
16.11.2023
News  
 

Hilfsbereitschaft nach Brand groß

Der verheerende Großbrand am Sonntagabend in Aschau verlangte den Feuerwehren alles ab. Am Montag waren die Brandermittler im Einsatz. Auslöser war vermutlich ein technischer Defekt.

Aschau, Kirchberg | „Ich bin sehr stolz auf meine Feuerwehrmitglieder. Es war schon sehr knapp“ – nach rund 48 Stunden im Einsatz atmete Aschaus Feuerwehrkommandant Thomas Müller am Dienstag auf. Auch die letzten Glutnester hatte man zu diesem Zeitpunkt endgültig im Griff.   

Als am Sonntagabend der Alarm losging, war sofort klar, welche Dimensionen der Brand hat. Der Hof, in dessen Stall das Feuer ausgebrochen war, steht mitten im Zentrum Aschaus – in unmittelbarer Nähe von weiteren Häusern, von Kirche und Pfarrhof. In kürzester Zeit waren die Feuerwehren von Kirchberg, Brixen, Kitzbühel, Reith, Oberndorf und St. Johann vor Ort.

Es gelang nach einem harten Kampf – erste Fenster waren bereits zerborsten – das Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern, „Ich bin sonst sehr vorsichtig mit dem Wort ‚Helden‘, aber in dem Fall trifft es zu“, zeigt sich Kirchbergs Bürgermeister Helmut Berger erleichtert, dass Aschaus Zentrum gerettet werden konnte.

Bis zum Sonntagnachmittag dauerten die Löscharbeiten an, die Aschauer Feuerwehrmitglieder waren noch am Montag im Einsatz und mussten immer wieder Glutnester bekämpfen. „Der Einsatz der über 200 Einsatzkräfte ist sehr gut gelaufen, sehr ruhig und konzentriert“, ist Müller voll des Lobes. Am Montag waren die Brandermittler im Einsatz. Die Brandursache dürfte technischer Natur gewesen sein, so die ersten Erkenntnisse.

Die Hilfsbereitschaft in Aschau ist groß – der alleinstehende Landwirt, der vor den Trümmern seiner Existenz steht, konnte bereits untergebracht werden. Die 20 Rinder, die in letzter Sekunde aus dem Stall gerettet wurden, werden von Nachbarn versorgt. Während des Einsatzes konnten sich die Feuerwehren auf die Mithilfe der Dorfbewohner verlassen. Margret Klausner, Foto: FF Aschau

 
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