29.03.2018
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Hexenwasser eröffnet mit einem neuen Thema

Sie wurden heuer auch im Winter gesichtet und sogar mehrfach fotografiert. Die Hexen vom Hexenwasser zischten über die Söller Skipisten, kreierten Zaubertränke und kochten im Dunklen. Nach einer kurzen Pause verzaubern sie ab 10. Mai wieder die Besucher des Hexenwassers.

Söll | „Der Chef hat uns heuer einfach den Winterschlaf gestrichen“, erzählt Hexe Isabella, die heuer auch in den Wintermonaten gemeinsam mit Hexe Marianne die Gäste in der Skiwelt verzauberte. Das Thema der Hexen und die Erlebniswelt Hexenwasser ist nichts Neues mehr in Söll. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Hexenwassers im Jahr 2002. Mit der Inszenierung am Berg hat man sich in Söll ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, das sukzessive ausgebaut wird. „Wir haben heuer einen Testlauf im Winter gestartet, der sehr gut ankam und im nächsten Winter ausgebaut wird“, weiß Walter Eisenmann, Geschäftsführer der Bergbahnen Söll. Das Programm wurde von den Hexen Isabella und Marianne samt ihren Helferinnen entwickelt. Zu sehen waren die Frauen mit Spitzhüten und Reisigbesen nicht nur bei ihrem Hexenhaus der Simonalm, wo sie für die Gäste Zaubertränke zubereiteten, sondern auch auf den Pisten und so manchem Gasthof im Söller Skigebiet. Nach dem gelungenen Experiment im heurigen Winter, werden die Hexen die kurzen Pausen zwischen den Saisonen nutzen, um ihr Programm noch zu erweitern.

Spannender und„kuh-ler“ denn je

Bis zum 8. April sind die Hexen noch auf den Söller Pisten zu sehen, danach haben sie kurz Zeit, sich für den Sommer fit zu machen. Ergänzend zum riesigen Angebot an Erlebnissen – Steinmühle, Hexenschirme, Bienenhaus, Barfußweg, Sonnenuhren, Simonalm, Klangsteine, Feuerplatz, Sölde, Blaues Wunder, Kirschgarten, Hexentopf, Brot backen, Schuhmuseum, Windharfe, Kneippbecken, Hexen Schaffelbad, ... – dürfen sich die Gäste des Hexenwassers heuer auf einen scheinbar banalen und in Wahrheit nahezu unerschöpflichen Themenschwerpunkt freuen: Die uns alle so (scheinbar) vertraute Kuh wird in diesem Sommer ganz genau unter die Lupe genommen und auf ein wertschätzendes Podest gestellt.

Jeden Sommer werden die Kühe – ungefragt und ohne Einladung – auf ihren Weiden und Almen besucht. Diesen Kühen will das Hexenwasser neu begegnen. Das Sommerprogramm kann mit dem Wort „verstehen“ identifiziert werden.

Dabei geht man auch Fragen auf den Grund wie zum Beispiel: „Warum haben Kühe Hörner?“ Aber auch die Sprache der Kühe wird den Gästen nähergebracht. Wann ist eine Kuh seinem Gegenüber wohlgesonnen oder wann will sie lieber ihre Ruhe haben? „Das Hexenwasser ist nicht nur ein Spielplatz für Kinder, wir vermitteln hier auch Wissen. Und das nicht nur für Kinder, sondern für drei Generationen“, erzählt Walter Eisenmann.
Auf eine Anzahl von Stationen will man sich nicht festlegen, denn es kommt zu einem Wechsel dieser im Jahreszyklus und zum anderen sollen die Besucher bewusst die Eindrücke ohne Zeitdruck sammeln.
Elisabeth M. Pöll

 
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