09.03.2016
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„Herausforderung für die Musiker“

Am Samstag, 12. März, lädt die Stadtmusik Kitzbühel zu ihrem großen Jubiläumskonzert in den Saal des K3 in Kitzbühel.

Kapellmeister Florian Simair sprach mit dem Kitzbüheler Anzeiger vorab über die Höhepunkte des Konzertes sowie die umfangreichen Vorbereitungen.

Heuer steht anstelle des Frühjahrskonzertes das große Konzert zum 150-jährigen Jubiläum der Stadtmusik Kitzbühel auf dem Programm. Auf was dürfen sich die Besucher freuen?

Der Programmablauf findet in gewohnter Manier statt. Der erste Teil verlangt den Musikern sehr viel ab, denn er ist höchst anspruchsvoll, wobei es für die Besucher aber ein wahrer Hörgenuss werden wird. Im zweiten Teil zeigen wir uns dann von unserer lockeren und unterhaltsamen Seite. Außerdem präsentieren wir heuer unsere Festschrift.  

Was wird dein persönlicher Höhepunkt des Konzertes werden?

Der gesamte erste Konzertteil ist etwas sehr Besonderes. Es gibt kein Stück, wo die Musiker nur abliefern müssen - sie sind ständig gefordert. Das Stück von einem jungen österreichischen Komponisten (Geburtsjahr 1997), der mit siebzehn Jahren das beeindruckende Werk geschrieben hat, wird für mich der absolute klangliche Höhepunkt des Abends werden. Mehr möchte ich aber noch  nicht verraten.

Mit welchen Herausforderungen warst du bei der Zusammenstellung des Konzertes konfrontiert?

Die Vorbereitungen für das Konzert laufen schon seit zwei Jahren. Die Herausforderung war sicher ein würdiges Programm für das Jubiläumskonzert zusammen zu stellen und die Musiker an ihre Leistungsgrenze heranzubringen. Ich bin guter Dinge, dass uns ein wundervolles Konzert gelingt, aber überzeugen Sie sich selbst!

Gibt es auch Soloeinlagen?

Es freut uns besonders, dass unser Mitglied Rony Moser, der ein Engagement beim Qatar Philharmonic Orchestra hat, sich Zeit genommen hat. Es war für ihn nicht leicht, da er im Winter mit dem Orchester ständig weltweit auf Tournee ist. Rony wird ein großes Solo über ein Thema der Mozart-Oper Don Giovanni variieren. Ich freue mich ganz besonders auf dieses äußerst virtuose Meisterwerk.

Ihr stellt im Rahmen des Jubiläumskonzertes auch eure Festschrift vor. Wie lange habt ihr daran gearbeitet und was kann man da nachlesen?

Wir haben fast ein Jahr lang am dem 120 Seiten starken Werk gearbeitet. Die Festschrift beleuchtet die verschiedenen Facetten der Stadtmusik und veranschaulicht die Entwicklung von den Anfängen bis hin zur Gegenwart mit vielen Zeitdokumenten und Bildern. Ich wage zu behaupten, dass es keine gewöhnliche Festschrift ist - das haben wir auch dem Fotografen Markus Mitterer zu verdanken. Dank seiner Ideen und Hartnäckigkeit sind ganz besondere Fotos entstanden. Außerdem beinhaltet sie eine „Best-of CD“ mit 14 Titel der letzten drei Produktionen.

Auf welche Veranstaltungen der Stadtmusik Kitzbühel dürfen wir uns im Jubiläumsjahr noch freuen?

Nach dem Jubiläumskonzert am 12. März geht es Schlag auf Schlag. Am  21. Mai organisieren wir einen „Tag der Jugend“ in Kitzbühel. Am 10. September laden wir zu einem großen Fest in der Kitzbüheler Innenstadt mit Festakt, Segnung und Festumzug. Am 12. November rufen wir den „Musikantenball“ im Rasmushof wieder ins Leben und zum Abschluss gibt es am 26. November in der Pfarrkirche ein Konzert.

Außerdem stellen wir einige Platzkonzerte unter einen Themenschwerpunkt und wir werden auch ein Konzert am Schwarzsee spielen. Es wird also viel geboten im Jubiläumsjahr und wir hoffen, es gefällt den Besuchern!

Johanna Monitzer

 
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