14.10.2018
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Heiße Diskussion um Sperrstunde

Der Eventverein „Goaßbusters“ suchte für ein Fest um Verlängerung der Sperrstunde bei der Gemeinde an – und beißt sich die Zähne aus.

Waidring |  Sie bleibt, wie sie schon seit Jahren ist und immer wieder für Diskussionen sorgt – die Sperrstunde bei Festen in Waidring.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hatte der Eventverein „Goaßbusters“ den Antrag um eine Verlängerung der Sperrstunde gestellt. Hintergrund dafür ist eine Veranstaltung am 31. Oktober am Gondelbahn-Parkplatz. Die Gruppe junger Waidringer organsiert ein sogenanntes „Kürbis-Clubbing“ und bat darum, das Fest bis drei Uhr früh laufen zu lassen. Eine mehr als lebendige Diskussion unter den Mandataren war die Folge. Vor allem die jüngeren Gemeinderäte  hätten sich vorstellen können, in diesem Fall eine Ausnahme zu genehmigen.

In Waidring darf bei allen Festen bis ein Uhr früh die Musik spielen, um zwei Uhr früh ist dann definitiv „Sperrstunde“.

Dazu gäbe es, wie Bürgermeister Georg Hochfilzer erklärte, auch zwei Gemeinderatsbeschlüsse. Es gäbe so oder so immer Beschwerden von den  Anrainern wegen der Lautstärke. Daher sei zwei Uhr mehr als ausreichend. Angesprochen wurde daher auch der Ball der Landjugend, die, so die Empfindung mancher Mandatare, doch länger gefeiert hätten. „Der Ball war ebenfalls nur bis zwei Uhr früh genehmigt“, betonte Hochfilzer, der als Bürgermeister und Amtsleiter für dergleichen Ansuchen zuständig ist.

Trotz hitziger Diskussionen bleibt es dabei – um zwei Uhr früh müssen die Schotten auch beim „Kürbis-Clubbing“ dicht gemacht werden. Überdies baten die Organisatoren um eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde. Diese wurde abgelehnt, da ein solcher Posten im Gemeindebudget nicht vorgesehen ist. Margret Klausner

 
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