18.08.2022
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Heino ließ Schloss Kaps erbeben

Ein nicht alltägliches Konzert gab Heino am Samstag auf Schloss Kaps. Auf Einladung von Max Graf Lamberg wurde der kleine Schloss-See zum Verstärker von Heinos sonorer Bassstimme.

Kitzbühel | Gemeinsam mit Stargeiger Linus Roth auf seiner Stradivari und dem Organisten Franz Lambert mit seiner Wunderorgel „Traumorchester“ woben die drei Künstler einen Klangteppich über den ganzen Stadtteil.

Heino, 83 Jahre alt, der auf eine fast 65-jährige Karriere auf Bühnen der ganzen Welt zurückblickt, hat über 50 Millionen Tonträger verkauft. Der Entertainer, der zur Kultfigur, für einige auch zur Reizfigur wurde, wäre nichts ohne seine Hannelore (von Auersperg), wie der Künstler betonte: „1973 hab ichHannelore beim Enzian-Film in Lofer kennengelernt, die Presse schrieb oft über ‚Heino und die Prinzessin‘, so haben wir dann 1976 geheiratet. Nun sind es 32 Jahre und wir sind beide mittlerweile Kitzbüheler und fühlen uns hier sehr wohl.“

Auftakt mit Schumanns Symphonie
Nach dem gewaltigen Auftakt mit der 3. Symphonie von Robert Schumann stellten „Das ist mein Lied für Dich“ und „Ach, ich hab in meinem Herzen“ gleich anfangs klar, worum es ging. Geiger Linus Roth folgte mit schmissiger „Carmen Fantasie“ und „Salut d’Amour“. Vor  der Pause gab’s die „letzte Rose“, danach intonierte klanggewaltig Franz Lambert „Ode an die Freude“.

Zahlreiche Oldies und ein fulminantes Medley
Natürlich durften Heinos Klassiker wie „Junge“ und „Vogel der Nacht“ nicht fehlen, auch „Seemann, lass das Träumen“, gefolgt von Lamberts Dornenvögel-Rhapsodie bis zum „Guten Abend gut‘ Nacht“ - allerdings noch nicht ganz für den Heimweg: Denn als Zugabe für die begeisterten Zuhörer gab es noch ein Heino-Medley mit vielen beliebten Melodien. Das gefiel dem Kitzbüheler Publikum und brachte jede Menge Applaus von den Stufen des Amphitheaters herab auf die Bühne. Luis Hinterholzer

Bild: Heino präsentierte die gesamte Palette seines musikalischen Schaffens - von altbekannten und neuen Hits bis zu Klassikern von Brahms, Bach, Beethoven, Schubert, Schumann und Tschaikowski. Foto: Hinterholzer

 
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