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05.11.2019
News  
 

Hebamme in der LLA Weitau

Es waren wohl zwei ganz besondere Stunden, die Heidi Laiminger, Hebamme am Krankenhaus Kufstein, und Claudia ­Stefflbauer, Sozialberaterin bei „Aktion Leben“, mit den Schülern jeder Klasse an der Landwirtschaftsschule Weitau verbrachten.

St. Johann | Gerade den Schülern, die in einer Landwirtschaft aufwachsen, ist die Geburt eines Tieres durchaus vertraut und immer wieder zogen Schüler den Vergleich zum Menschen bzw. zur Geburt eines Kindes. Laiminger hat bereits 750 Geburten begleitet und verstand es, den Jugendlichen diese Vorgänge auf natürliche Weise und sehr anschaulich und einfühlsam zu erklären. Vom Verein „Aktion Leben“ wurden diverse Anschauungsmaterialien bereitgestellt und Claudia Stefflbauer baute damit mehrere Stationen auf, wo man beispielsweise den Herzschlag des Kindes hört oder wie es sich im Bauch anhört, wenn die Eltern miteinander reden oder die Mutter Musik hört.

Schwierige Situationen für werdende Eltern
Die beiden Referentinnen wiesen aber auch auf die belastenden Situationen hin, welche werdende Eltern heutzutage ausgesetzt sind. Erfahrungsgemäß sind es die verschiedensten Untersuchungen zur Risikoberechnung, die eine Schwangerschaft angstbehaftet werden lässt und manchmal sogar dafür sorgt, dass die werdenden Eltern über Leben und Tod entscheiden müssen. Auch die Vor- und Nachteile eines Kaiserschnittes wurden besprochen und allgemein der Umgang mit Schwangeren und jungen Müttern, denen in anderen Kulturen ein wesentlich höherer Stellenwert gegeben wird.

Laiminger und Stefflbauer freuten sich darüber, dass die Jugendlichen sich extrem interessiert zeigten und dass eine sehr angenehme Atmosphäre gegeben war. „Stellt euren Müttern Fragen um eure Geburt“, forderte sie die Schüler auf, denn daraus ließe sich einiges ableiten, wie man im späteren Leben handelt und reagiert. Keinerlei Scheu zeigten die Jungs der Abschlussklasse, als es darum ging, eine Korsage anzuziehen, der ein „Babybauch“ eingearbeitet war, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es einer Schwangeren ergeht. Auch Direktor Franz Berger zeigte sich begeistert und betonte, dass dies ausgezeichnet in die Unterrichtsbereiche „Gesundheit und Soziales“ passe.  be

Auch Direktor Franz Berger konnte testen, wie es ist, ein vier Kilo schweres Baby spazieren zu tragen – im Bild mit Claudia Stefflbauer und Heidi Laiminger. Foto: Eberharter

 
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