24.05.2020
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Größte Kommunikationsoffensive

Mit der größten Kommunikationsoffensive aller Zeiten wird Kitzbühel Tourismus in Österreich und Deutschland aus der Corona-Krise starten.

Kitzbühel | „Corona hat umfassenden Wertewandel und nachhaltige Veränderungen im Urlaubsverhalten eingeläutet. Bei Kitzbühel Tourismus wollen wir diese Veränderungen proaktiv als Chance nutzen. Wir wollen dabei zu den First-Movern am Markt zählen, aber keine Ankündigungs-Champions sein. In der jetzigen Zeit sind Verlässlichkeit und vertrauensvolle Aussagen das Wesentliche“, sagt Josef Burger, Aufsichtsratsvorsitzender bei Kitzbühel Tourismus. Der Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus, Viktoria Veider-Walser, liegt es besonders am Herzen, dass diese Kampagne mit fundiertem Professionalismus und nicht mit populistischem Aktionismus durchgeführt wird. Kitzbühel Tourismus Präsidentin Signe Reisch ist es ein großes Anliegen, gerade jetzt die Gemeinsamkeit hervorzuholen. „Gemeinsam sind wir stark. Wir wollen die Mitgliedsbetriebe bestmöglich informieren, integrieren und im Geschäftsgang unterstützen“, sagt Reisch.

Die Veränderungen im Tourismus
Die Corona-Krise hat auch Veränderungen im Tourismus gebracht. Im Team stellte sich Kitzbühel Tourismus die Frage, welche Veränderungen gesehen werden und welche genutzt werden wollen. „Nähe  wird vor Ferne bevorzugt werden – davon sind wir überzeugt – und das nicht nur geografisch, sondern insbesondere auch menschlich“, sagt Burger. Durch den Wunsch der geografischen Nähe ist es naheliegend, dass sich Kitzbühel Tourismus auf den Inlandsmarkt, aber auch den benachbarten deutschen Markt konzentriert. „Die beiden Märkte haben 310.000 Nächtigungen im Jahr 2019 erzielt. Das entspricht zwei Drittel aller Nächtigungen“, analysiert Burger.
Die menschliche Nähe sieht man bei Kitzbühel Tourismus in der Sehnsucht nach Wertschätzung nach Austausch, nach dem Wunsch nach Geborgenheit, Freundschaft und insbesondere Gastfreundschaft. Hier trifft der Schwerpunkt der einleitenden Kampagne „Wir sind Kitzbühel“ von Geschäftsführerin Viktoria Veider-Walser den Nagel auf den Kopf.

Ein zweiter wesentlicher Trend ist sicherlich authentisches, aktives Urlaubserleben vor einer oberflächlichen, passiven Bespaßung. „Der Wunsch nach unverfälschter Natur, Sport, Gastronomie, Einkaufs­erlebnissen ist ganz ein zentrales Anliegen in diesem Wandel und trifft genau das Angebotsportfolio von Kitzbühel“, erklärt Veider-Walser.
Kurzurlaube in der Nähe anstelle von Langzeiturlauben in der Ferne konnten als weiterer Trend ausgemacht werden. „Es wird öfter verreist werden. Es muss unser Ziel sein, dass wir davon möglichst viele in Kitzbühel zu ‚Wiederholungstätern‘ machen können“, sagt Burger und hebt das intensive und ehrliche Erleben der Gastfreundschaft als wesentlichen Teil der Kundenbindung in den Vordergrund.

Leistungsoptimierung statt Preisreduzierung
Was von Kitzbühel Tourismus bereits nachhaltig gepflegt wurde und von den Mitgliedern erfolgreich umgesetzt wurde, ist jetzt ein wichtiges Ziel: Leistungsoptimierung vor eine Preisreduzierung zu setzen. Kitzbühel Tourismus hat in Tirol mit Abstand die höchste Wertschöpfung und dies will man auch in Zukunft weiter pflegen. „Es ist jetzt ein wichtiges Ziel, dass Leistungsoptimierung vor einer Preisreduzierung kommt“, gibt Burger vor. Dies geht mit einer vorausschauenden, vertrauensfördernden, transparenten Angebots- und Kundenkommunikation, anstelle von Sonderangeboten. „Unser Ziel muss sein, dass wir jetzt First-Minute- und nicht Last-Minute-Angebote machen“, sagt Burger. Dafür braucht es eine verlässliche und klare Orientierung in der Angebotskommunikation.

Kitzbühel Tourismus will jetzt in den Markt investieren,  die Nachfrage kurzfristig zu stimulieren, aber um mittel- und langfristig davon zu profitieren. „Die Duftmarken, die wir jetzt mit dieser Kommunikationskampagne setzen, sollen nachhaltig und nicht nur für den Sommer wirken. Wir wollen damit Erinnerungen für künftige Entscheidungen schaffen“, erklärt Präsidentin Signe Reisch.

Ein Bouquet der Kommunikation
Geschäftsführerin Viktoria Veider-Walser hat mit ihrem Team ein umfangreiches Bouquet an kommunikativen Aktivitäten ausgearbeitet, das auch alle Kanäle bespielt. Veider-Walser analysiert aber auch laufend die Angebote und hält fest: „Wir haben an der Leistung geschraubt, aber nicht am Preis. Es braucht ein faires Preis-Leistungsangebot und nicht Sonderangebote.“

Kitzbühel investiert nahezu eine Million Euro
Die größte Kommunikationskampagne lässt sich Kitzbühel Tourismus auch einiges kosten. Nahezu eine Million Euro wird in den österreichischen und deutschen Markt investiert. „Mit der Empfehlung vom Aufsichtsratsvorsitzenden hat der Vorstand von Kitzbühel Tourismus das Budget für den österreichischen Markt verdoppelt. Für den deutschen Markt wird das Budget noch in den Gremien diskutiert“, erzählt Veider-Walser. Der Schwerpunkt liegt in Ostösterreich und von Bayern in Richtung Norden.
Der Fokus liegt bei der Kampagne bei den Betrieben und deren buchbaren Erlebnissen, die in den Vordergrund gestellt werden. „Wir holen die Betriebe vor den Vorhang. Das attraktive Angebot und die hochwertigen Unterkünfte sind die zentralen Themen“, sagt Veider-Walser und fügt an, dass noch nie so intensiv wie jetzt mit den Betrieben zusammengearbeitet wird. Die Online-Präsenz hat mit der Corona-Krise stark an Bedeutung gewonnen. „Wir stehen dabei den Betrieben zur Seite und bieten ihnen kostenlose Vertriebskanäle an. Die Administrationskosten übernimmt Kitzbühel Tourismus“, erklärt Veider-Walser und spricht damit die Plattform von Kitzbühel Tourismus an. Darüber hinaus eröffnet sich dadurch die Möglichkeit zu den  Incomingbüros.

Erstmals wurde heuer ein Tool-Kit für die Gastgeber installiert. Hier werden für die Betriebe neben Bildern und Videos auch maßgeschneiderte Vorlagen für ihre Kommunikationsaktivitäten bereitgestellt. Auf dem Tourismusmanager sind auch die Facebook-Postings, Hashtags etc. vorbereitet. „Dies kann der Vermieter auf seinen Betrieb anpassen. Somit gehen wir mit der gleichen Message und Bildern nach außen und können uns gegenseitig verstärken“, sagt Veider-Walser. Elisabeth M. Pöll

AR-Vorsitzender Josef Burger, Kitzbühel Tourismus Geschäftsführerin Viktoria Veider-Walser und Präsidentin Signe Reisch stellten die größte Kommunikationsoffensive des Verbandes vor. Foto: Pöll

 
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