16.08.2016
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Gondelbahn wird 2017 realisiert

Die Bauverhandlung fand bereits statt, noch heißt es aber warten. Die Eichenhof-Schlepplifte sollen durch eine 10er Gondelbahn ersetzt werden.

St. Johann | Gut Ding braucht Weile, könnte man auch bei den Eichenhofliften in St. Johann sagen. Seit Jahren wird an den Plänen gewerkelt, die Schlepplifte durch eine neue, moderne Bahn zu ersetzen. Jetzt scheint es Licht am Ende des Tunnels zu geben. „Die Bauverhandlung ist bereits erfolgt. Wir visieren einen Baustart für das kommende Frühjahr an“, berichtet Bergbahn-Geschäftsführer Wolfram Jahn. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, sei man „baubereit“, so Jahn.

Die beiden Eichenhof-Schlepplifte sollen durch eine 10er-Einseilumlaufbahn ersetzt werden. Die Lifttrasse wird leicht versetzt und auf den Harschbichl verlängert. Der Einstieg erfolgt ca. 120 Meter östlich neben dem Hotel Kaiserfels. „Aufgrund der Zufahrts- und Parkplatzsituation stellt die Eichenhofbahn dann einen optimalen Haupteinstieg in unser Skigebiet dar“, erklärt Jahn.

10er-Seilbahn mit zwei Mittelstationen

Der derzeitige Haupteinstieg in das Skigebiet, die Harschbichlbahn, liegt mitten im Dorf und ist somit für Busse oder Touristen nicht optimal erreichbar. Oben am Berg treffen die beiden Bahnen dann aufeinander. „Die Bergstation der Eichenhofbahn wird im Bereich der jetzigen Bergstation der Harschbichlbahn situiert“, berichtet Jahn. Die Seilbahn wird zwei Mittelstationen haben: eine bei der Granderschupf und eine auf Höhe, wo jetzt der zweite Schlepplift endet.

„Damit decken wir die Bedürfnisse jedes Skifahrers ab. Anfänger können so auch nur den leichten Teil der Abfahrt fahren“, veranschaulicht der Geschäftsführer.

20 Mio. Euro für neue Gondelbahn

Die Bergbahn St. Johann will in die neue Bahn rund 20 Millionen Euro investieren. „Die Finanzierung für die Gondelbahn steht“, informiert Jahn. Möglich gemacht wird diese Investition vor allem durch den Einstieg des schwedischen Skigebietsbetreiber Skistar, der 10 Millionen in das Unternehmen pumpte und nun mit 68 Prozent der Mehrheitseigentümer der Bergbahn ist (der Kitzbüheler Anzeiger berichtete).

Heuer wird in die Beschneiung investiert

Bevor es aber im nächsten Jahr mit dem großen Gondelbau losgehen soll, investiert die Bergbahn heuer in die Beschneiung. „Eine Kühlung im Speichersee wird eingebaut. Außerdem werden die Schneeerzeuger erneuert und das Netz verdichtet, damit wir noch effektiver beschneien können“, berichtet der Geschäftsführer. Johanna Monitzer

 
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