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02.06.2022
News  
 

Gondel-Zeremoniell „very british"

Der Union Jack am Hahnenkamm war gehisst, Fish & Chips im Starthaus bereit und  „The Londoner“ für die abendliche Party gerüstet: Die Gondelübergabe an Dave Ryding, den Slalom-Sensationsmann von Kitzbühel 2022, wurde „very british“ zelebriert.
 
Kitzbühel | „Her Majesty Queen Elizabeth II.“ war am vergangenen Freitag leider verhindert, doch mit Lord Colin Moinyhan, dem früheren Sportminister und ehemaligen Präsidenten des Britischen Olympischen Komitees, entsandte das Vereinigte Königreich einen würdigen Vertreter, der dem Zeremoniell der Gondelübergabe am Hahnenkamm „with great proud“ beiwohnte.

Erster britischer Sieg im Skiweltcup
125 Tage nach seinem Husarenritt am Ganslernhang war Slalomspezialist Dave Ryding vergangenen Freitag an die Stätte seines bisher größten sportlichen Triumphes zurückgekehrt. Sein erster Sieg bei einem Weltcuprennen war zugleich der erste Weltcup-Sieg eines britischen Athleten seit der Einführung des Alpinen Skiweltcups und der erste Kitzbühel-Sieg eines Briten seit Gordon Cleaver im Jahr 1931, wie K.S.C.-Präsident Michael Huber in seiner Lobesrede vermerkte.

Er zollte dem sympathischen Athleten seine allergrößte Hochachtung und strich dessen Vorbildwirkung hervor, zumal Ryding bekanntlich nicht die besten sportlichen Voraussetzungen für den Weg an die WeltcupSpitze hatte. „Dave ist im Alter von acht Jahren zum ersten Mal auf Plastikmatten und mit 12 das erste Mal auf Schnee gefahren. 2017 wurde er am Ganslern Zweiter und jetzt ist er Hahnenkammsieger.“
Lord Moinyhan hob indes die Bedeutung dieses ersten Weltcupsieges für den britischen Skiverband hervor: Er sei die „Inspiration für eine Generation“.  

Dave Ryding: „The best year of my life“
„Ohne Frage, es ist das beste Jahr meines Lebens“, sagte Dave Ryding sichtlich gerührt und stolz, nachdem er die Nummer 70 der Hahnenkamm-Gondelbahn enthüllt hatte, die fortan seinen Namen trägt. „Erst der Slalomsieg, dann die Hochzeit, bald kommt unser Baby und heute die Gondel – das ist weit mehr, als ich mir jemals erträumt habe.“ Der 22. Jänner 2022, Tag seines Kitzbühel-Sieges, werde ihm als „magisches Datum“ für immer in Erinnerung bleiben.

Nur mit der Streif möchte  der 35-jährige Brite so schnell keine Bekanntschaft machen, wie er bei einem Blick aus dem Starthaus schmunzelnd erklärte. „Hier werde ich erst dann ein paar Schwünge runterfahren, wenn meine aktive Slalomkarriere beendet ist.“ Alexandra Fusser

Bilder: 1) Mit Bergbahn-Vorstand Anton Bodner enthüllte Dave Ryding „seine“ Gondel: „Darauf hab ich 35 Jahre lang gewartet.“
2 und 3) Empfangskomitee für Dave Ryding (3. v. l.) mit Skilegende Hias Leitner  und Bergbahn-Vorstand Anton Bodner sowie Bgm. Klaus Winkler, Ernst Hinterseer und K.S.C-Präsident Michael Huber (von links). Bild Rechts: Dave Ryding, flankiert vom Kitzbüheler Ski-Club-Nachwuchs. Fotos: Fusser

 
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