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27.10.2019
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Für mehr Menschlichkeit im Netz

Anfeindungen, Ausgrenzung, Mobbing – in der digitalen Welt geht es zusehends rauer zu. Das Jugendrotkreuz will gegensteuern und startet das Projekt „digitale Menschlichkeit“.

St. Johann | Menschliche Werte und Zivilcourage sind im Gründungsgedanken des Österreichischen Roten Kreuzes tief verankert. „Weltweit, auch in den Aussagen von Politikern, merkt man, dass diese Eigenschaften zusehends verloren gehen. Humanitäre Werte, wie z.B., dass ich jemanden, dem es schlechter geht helfe, werden in Frage gestellt“, sagt der Landesgeschäftsführer des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK), Philipp Schumacher, im Zuge der Bezirkskonferenz in St. Johann.

Schlagwort: #humanity

Bei den Jungen will das ÖJRK mit einer neuen Kampagne gezielt gegensteuern. „Die Jugend erreicht man am leichtesten digital, deshalb haben wir unter dem Titel #humanity nun ein Projekt gestartet. Die Kampagne für Eltern, Schüler und Lehrer ist auf drei Jahre ausgelegt. Als ersten Schritt erhielten einige Schulen im Bezirk bereits eine „Zivilcourage und Wertebox“  mit Vorschlägen, wie sich Lehrer im Unterricht mit dem Thema beschäftigen können. Nach der Bezirkskonferenz gab es einen Workshop für die ÖRJK Schulreferenten. „Es ist ein umfangreiches Thema, das wir nun aufgegriffen haben. Es braucht Zeit, um die Maßnahmen zu setzen und die Leute zu erreichen“, so Schumacher. Johanna Monitzer

Daten & Fakten
Jugendrotkreuz Aufgaben
Bezirk | Das Jugendrotkreuz hat einen fixen Platz in der Schullandschaft im Bezirk. An fast jeder Schule gibt es eigene Schulreferenten. Martina Tjissen-Gwirl (VS Kirchberg, Aschau), Andrea File-Moosburger (VS Kirchdorf, Erpfendorf) und Andreas Oberacher (VS Aurach) bilden die Bezirksleitung des ÖJRK.

Der Grundgedanke ist, dass Pädagogen, Schülern die humanitären Werte des Roten Kreuzes näher bringen (dafür gibt es einen Bildungsauftrag der Regierung). Das Helfen steht im Vordergrund.

Das ÖJRK unterhält einen Solidaritätfonds „Schüler helfen Schülern“, wo Familien in Notsituationen finanziell unterstützt werden. Um Kindern einen Urlaub zu ermöglichen, werden Feriencamps organisiert.

Durch Glückwunschkarten-Aktionen an den Schulen werden Ausbildungen und Unterrichtsmaterialien finanziert. Das ÖJRK fördert verschiedene Projekte, wie z.B. das Lernhilfe-Programm in der VS St. Johann.
Zudem unterstützt das ÖJRK die Katastrophen- und Entwicklungshilfe des Roten Kreuzes. Hierfür gibt es verschiedene Aktionen, wie z.B. Schultaschenaktionen, wo ausgediente gut erhaltene Schultaschen in arme Länder  gespendet werden.

Bild: Bezirkskonferenz des ÖJRK (v.li.): Martin Kofler, Bartl Rainer, Philipp Schumacher, Andreas Oberacher, Andrea File-Moosburger, Monika Klapeer, Thomas Müller sowie Martina Tjissen-Gwirl und Iris Seisl (kniend). Foto: Monitzer

 
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