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Kitzbüheler Anzeiger
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22.06.2024
News  
 

Fieberbrunn sagte Danke und feierte mit „Manu“ und „Swida“

Zwei besondere Anlässe, eine große Party: Ganz Fieberbrunn war auf den Beinen, um „50 Jahre Lauchsee“ sowie die beiden Sportler Manuel Feller und Andi Widhölzl zu feiern.

Fieberbrunn | Denkwürdige Ereignisse verlangen nach einer besonderen Feierstunde: So auch in Fieberbrunn, wo 50 Jahre nach der Eröffnung der Badeanstalt das Jubiläum des beliebten Erholungsgebiets zelebriert wurde. 

Film und Musik waren Höhepunkte am Freitag 
Mit einem Film unter dem Titel „Es war einmal vor 50 Jahren...“ wurde noch einmal der ereignisreichen Historie des Lauchsees und seiner Eröffnung im Sommer 1974 gedacht. Seine Anfänge waren politisch heiß umstritten, lagen doch bereits Pläne für eine überdimensionale Kuranstalt am Tisch, erinnerte sich Moderator Wolfgang Schwaiger. Fachlich pointiert präsentierte er die spannenden Geschichten rund um die Entstehung der Freizeiteinrichtung und begeisterte damit nicht nur die zahlreichen Fieberbrunner, die am Freitagabend zum Lauchsee gekommen waren, sondern machte auch deutlich, dass es sich lohnt, für die Erhaltung von Natur und Umwelt zu kämpfen. Umrahmt wurde die gelungene  Feier von der Knappenmusikkapelle Fieberbrunn und den Geschwistern Foidl „Le Sorelle“. Besonders eindrucksvoll war das Klavierkonzert von Andrea Wieser mitten am See. Es wird den Besuchern lange in Erinnerung bleiben.

Andreas Widhölzl: vom Weitenjäger zum Trainer
Tag zwei der Feierlichkeiten stand ganz im Zeichen des Sports. Zunächst enthüllte  ÖSV Skisprung-Cheftrainer Andreas Widhölzl auf dem Weg zur ehemaligen „Simon-Schwaiger-Schanze“ eine Infotafel, die an seinen Werdegang und die Blütezeit der Fieberbrunner Weitenjäger erinnern soll. Bis zum Abriss der Schanze im Jahr 2021 hielt übrigens Toni Innauer den Schanzenrekord.  

Am Abend versammelten sich die Fieberbrunner noch einmal am Lauchsee, um Slalom-Gesamtweltcupsieger Manuel Feller zu gratulieren. Trotz strömenden Regens kamen viele Freunde und Wegbegleiter, um den aktuell erfolgreichsten Fieberbrunner zu ehren. Als begeisterter Fischer zieht es das Skiass immer wieder an das Naturjuwel, um die Angel auszuwerfen. Ein Hobby, das wohl auch dazu beigetragen hat, dass der Wintersportler bis heute seinen Wurzeln und Werten treu geblieben ist. „Dass ich bin, wer ich bin, hat definitiv auch etwas mit dem Ort und den Menschen hier zu tun“, bestätigt auch Feller.

Koffer, Saisonkarte, Lauf- und Rennstrecke
Als Dank und Anerkennung für seine Leistungen gab es an diesem Abend auch jede Menge „Geschenke“ für ihn. So überreichte Bürgermeister Walter Astner gleich einen ganzen Koffer an Feller, ohne seinen genauen Inhalt zu verraten. „Wir möchten einen finanziellen Beitrag zur Hochzeitsreise leisten“, verriet er. TVB-Geschäftsführer Christoph Willms verehrte dem Slalomstar eine „Manuel-Feller-Laufstrecke“ und der Fieberbrunner Skiclub widmete seinem berühmten Sohn die  „Manuel-Feller-Rennstrecke“. Die Bergbahnen Fieberbrunn stellten sich mit einer lebenslangen Saisonkarte für das Skigebiet Saalbach-Hinterglemm ein.

Der Fieberbrunner Athlet war begeistert. „Danke an alle, die heute gekommen sind und mir in guten wie in schlechten Zeiten immer die Daumen gedrückt haben. Ich hoffe, es gibt auch in Zukunft gemeinsam viel zu feiern.“ sh, ali

Bilder: Marko Pfeifer, Martin Trixl, Sebastian Schwaiger, Manuel Feller, Andreas Widhölzl, Florian Phleps, Christoph Willms und Bgm. Walter Astner (von links). Fotos: Marion Pichler, klubarbeit.net, Sabine Huber

 
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