14.03.2017
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Es werde Licht für den C4

Zwischen dem 13. und 19. März wird man den C4-Rettungshubschrauber auch in den Abendstunden hören. In diesem Zeitraum findet nämlich die Ausbildung für die Nachtsichtgeräte statt, mit denen die ÖAMTC-Crew ausgestattet wurde.

Reith, Kitzbühel | Der Unterschied ist gewaltig. Ohne den neuen Restlichtverstärkern ist es dunkle Nacht, nur anhand von einzelnen Lichtern kann man ein wenig das Umfeld ausmachen, mit den neuen Geräten erkennt man nicht nur die Bergzüge, sondern kann auch Wälder und Wiesen ausmachen. Mit solchen Nachtsichtgeräten, den Restlichtverstärkern, wurde nun auch der ÖAMTC Stützpunkt in Reith ausgestattet. Damit die Geräte auch erfolgreich eingesetzt werden können, war auch eine Umrüstung des Hubschraubers notwendig. „Die Kosten dafür sind nicht gerade gering. Ein Restlichtverstärker kostet 10.000 Euro und die Umrüstung beläuft sich auf weitere 70.000 Euro“, erzählt Stützpunktleiter Johannes Rathgeb. Dies ist aber eine Investition in die Sicherheit der Crew, denn es kommt immer wieder vor, dass sich Einsätze hinziehen und ein Rückflug erst in den Abendstunden möglich ist. „Es ist aber kein 24-Stunden-Betrieb geplant“, schränkt Rathgeb ein.

Übungswoche vom 13. bis 19. März

Der Umgang mit der neuen Gerätschaft muss aber geübt werden. Bis 19. März werden daher zwischen 19 und 24 Uhr Flüge mit Außenlandungen stattfinden. „Das Sichtfeld ist mit den ‚Googels‘ sehr eingeschränkt. Wir haben nur noch ein Blickfeld von 40 Grad. Daher ist die Kommunikation im Cockpit sehr wichtig“, erzählt Rathgeb. Besonders auf der linken Seite ist die Sicht für den Piloten eingeschränkt, hier muss der Flugretter die Manöver mit Ansagen unterstützen. Zudem präsentiert sich die Welt durch den Restlichtverstärker anders: Es fehlt das dreidimensionale Bild und auch die Einschätzung der Geschwindigkeit und der Distanzen ist gänzlich unterschiedlich zu jenen am Tag.

Stützpunktleiter Johannes Rathgeb möchte sich auf diesem Wege bei allen Grundbesitzern für deren Unterstützung und auch bei der Bevölkerung für deren Verständnis bedanken. Elisabeth M. Pöll

 
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