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12.07.2019
News  
 

Es ist hell und duftet nach Holz

Das kommende Schuljahr werden die Reither Kinder in der neuen Volksschule beginnen. Der Kitzbüheler Anzeiger war mit Bürgermeister Stefan Jöchl und Projektleiter Andreas Meikl auf Baustellenführung im neuen Bildungszentrum.
 
Reith | Die Handwerker gehen im Bildungszentrum in Reith noch ein und aus. Der Boden ist teilweise mit Flies abgedeckt und hier und da steht noch ein Kabel aus der Wand. Viele Räume sind aber schon fertig. „Wir liegen im Zeitplan. In der letzten Schulwoche wurden die Kisten der Lehrer schon gebracht, damit sie den Sommer über die Schule Schritt für Schritt einräumen können“, berichtet Projektleiter Andreas Meikl. Zusammen mit Bürgermeister Stefan Jöchl führte er die Presse durch die Baustelle.

Vier Klassenzimmer, eine Bücherei u.v.m.
Die Räume präsentieren sich lichtdurchflutet, offen und hell. Es duftet nach Holz. „Wir haben bewusst auf Naturmaterialien gesetzt, um das Lernklima optimal zu gestalten“, erklärt Bürgermeister Jöchl. Stolz ist man auf den offenen Lernbereich sowie die Bücherei. Zudem gibt es vier Klassenzimmer, einen Musikraum, Räume für Lehrer und Direktoren sowie ein sogenanntes „Teilungszimmer“, um den heutigen Lernansprüchen, wo auch in kleineren Gruppen gearbeitet wird, gerecht zu werden. „Derzeit haben wir rund 70 Schüler. Das kann sich natürlich aber auch ändern. Uns war es wichtig, eine Schule zu bauen, die für die Zukunft fit ist“, veranschaulicht Bgm. Jöchl. In Reith werden derzeit fünf Lehrer beschäftigt (ohne Religionslehrer).

Kindergarten und - krippe übersiedeln
Im Erdgeschoss des Bildungszentrums bekommt der Kindergarten ein neues Zuhause. Dort wird auch ein Mittagstisch eingerichtet. „Die Kinderkrippe übersiedelt dann in die bisherigen Räume des Kindergartens im Nachbarhaus“, schildert der Bürgermeister. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei gestaltet.

Kinder gestalteten Spielplatz mit
Auch im Außenbereich laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Ein Teil des neuen Spielplatzes wurde bereits aufgebaut.  Die Reither Kinder waren aufgerufen, ihren „Traum-Spielplatz“ zu zeichnen. „Die erträumten Schwimmbäder oder Achterbahnen konnten wir natürlich nicht verwirklichen, aber ich glaube es ist uns gelungen, die Wünsche der Kinder so gut wie möglich umzusetzen“, schmunzelt der Bürgermeister. Neben einem Baumhaus, das ein großer Wunsch der Kinder war, wird es für die Kleineren auch eine Bobbycar-Bahn geben.

Neuer Parkplatz
Für Diskussionen sorgte auch immer die Verkehrssituation vor der Volksschule. Durch einen größeren und deutlich abgetrennten Parkplatz will man die Gefahren für die Kinder  nun entschärfen. „Ganz fertig wird der Parkplatz allerdings wohl erst im nächsten Jahr sein“, informiert Jöchl.

5,2 Millionen Euro werden investiert
Die Gemeinde Reith budgetierte für den Aus- und Umbau der Volksschule in ein Bildungszentrum rund 5,2 Millionen Euro. „Wir werden diese Kosten nicht überschreiten“, erklärt Bürgermeister Jöchl. Rund 50 Prozent schießt das Land Tirol der Gemeinde als Förderung zu.  
Auch die Kinder und Lehrer durften bereits einen ersten Blick auf ihre neue Schule werfen – und alle waren begeistert. Ein Mädchen meinte sogar: „Hoffentlich sind die Ferien schnell vorbei.“ Johanna Monitzer

Am vorletzten Schultag durften auch die Schüler einen Blick in die neuen Räumlichkeiten werfen. Die Begeisterung war groß. Fotos: Monitzer

 
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