30.12.2022
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Erste Skiunfälle fordern Verletzte

Ob auf der Skipiste oder im freien Gelände – mit dem Start der Wintersaison zieht es wieder zahlreiche Sportbegeisterte in die Tiroler Berge. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen.

Hopfgarten, Kitzbühel | Noch liegt wenig Schnee auf den Pisten, der Wärmeeinbruch zu Weihnachten macht auch den Bergbahnen zu schaffen – auch wenn sie alles tun um den Wintersportlern gute Pisten zu bieten.
Rund um die Feiertage kam es dennoch bereits zu ersten Unfällen: Schauplatz der ersten Kollision war die Piste vor dem Gasthof Rigi. Dort waren ein deutscher Snowboarder und ein Skifahrer aus den Niederlanden aus ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Während der Deutsche unverletzt blieb, musste der 25-Jährige in das Krankenhaus nach Kufstein geflogen werden.

Nur etwa 50 Meter oberhalb des Gasthof Rigi kam es an diesem Donnerstag etwa 20 Minuten später zu einem weiteren Unfall. Eine 16-jährige niederländische Skifahrerin stand am Pistenrand, als sie plötzlich von einem Snowboarder umgestoßen wurde. Dabei verletzte sie sich an der linken Schulter. Der Mann dürfte unverletzt geblieben sein. Doch anstatt sich um die Verletzte zu kümmern, fuhr er einfach weiter. Die 16-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden. Im Skigebiet Kitzbühel kam es am ersten Weihnachtsfeiertag zu einem Zusammenstoß zwischen einem 54-jährigen Deutschen und einer 62-jährigen Niederländerin. Dabei wurde die Frau schwer verletzt und musste ins Krankenhaus nach St.Johann gebracht werden. Von dort aus wurde sie nach Innsbruck überstellt.

Zahlreiche Info-Kanäle zur Aufklärung
Es sind Unfälle wie diese, die den für Sportagenden zuständigen LHStv. Georg Dornauer sowie Sicherheits-LR Astrid Mair auf den Plan rufen. Sie appellieren an alle Wintersportler, Rücksicht aufeinander zu nehmen und sich über mögliche Gefahren vorab zu informieren.
„Tirol ist Sportland Nummer eins. Gerade der Wintersport ist ein identitätsstiftender Teil unserer Heimat. Zudem stellt er einen maßgeblichen wirtschaftlichen Faktor dar. Ausschlaggebend für den Erfolg des Wintersports in Tirol ist nicht zuletzt die hohe Qualität bei der Sportinfrastruktur. Dazu zählen verschiedenste Serviceleistungen ebenso wie laufende Qualitätsprüfungen, etwa in Form von Gütesiegeln. Auch Initiativen wie ‚Pistentouren Sicher & Fair‘ oder ‚Bergwelt Tirol - Miteinander erleben‘ sind wesentlich, um zu Sicherheit beim Sport zu sensibilisieren“, so LHStv. Dornauer. LRin Mair ergänzt dazu: „Mit Dienstleistungen wie dem Euregio-Lawinenreport und der SOS-EU-ALP App, aber auch den bestens ausgebildeten Einsatzorganisationen und Notfalleinrichtungen können wir eine weltweit vorbildhafte Sicherheitsinfrastruktur für den Wintersport vorweisen. Sportler haben durch die Digitalisierung und Ausweitung der Serviceleistungen die Möglichkeit, sich über Gefahren zu informieren. Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, wird kompetent geholfen.“ Infos gibt es unter www.alpinesicherheit.at/10-fis-regeln sowie auf dem Youtube-Kanal https://youtu.be/8Q3itwFC66c z. KA

Bild: Skifahren bei besten Verhältnissen – das wünschen sich alle Wintersportler. Derzeit ist die Schneelage jedoch schwierig, auch wenn die Bergbahnen sich sehr bemühen, kommt es immer wieder zu Unfällen. Foto: KAM/MirjaGeh

 
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