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08.08.2022
News  
 

Energiewende im Mittelpunkt

Unter dem Motto „Brunch & Talk“ trafen vergangene Woche rund 40 Unternehmer Wirtschaftsminister Magnus Brunner bei der Firma Steinbacher in Erpfendorf. Das Thema Energie stand dabeiim Vordergrund.

Erpfendorf | Es waren vor allem Themen rund um die Energieproblematik – hier reichte die Thematik von Photovoltaik bis hin zu steuerlichen Absetzmöglichkeiten – die beim „Brunch & Talk“ mit Wirtschaftsminister Magnus Brunner in der Vorwoche im Mittelpunkt standen. Rund 40 Unternehmer waren der Einladung des Wirtschaftsbundes in den Firmensitz der Steinbacher Dämmsstoffe gefolgt und diskutierten nicht nur mit Minister Brunner, sondern auch mit Wirtschaftslandesrat Anton Mattle, WB-Landesobmann Franz Hörl und WB-Bezirksobmann Peter Seiwald.
„Die steigenden Kosten bereiten vielen Menschen Sorge, die wir sehr ernst nehmen“, so Finanzminister Magnus Brunner.

Der Finanzminister erklärte auch, was die Bundesregierung konkret für Unternehmen leistet: „Bereits mit der ökosozialen Steuerreform haben wir die Körperschaftssteuer gesenkt: Das ist ein immenser Standortvorteil für Österreich. Vor wenigen Wochen konnten wir zudem eine Strompreiskompensation, die Senkung von Lohnnebenkosten und einen Direktzuschuss für energieintensive Unternehmen auf den Weg bringen. Und wir haben in diesem Paket auch Signale für die Lohnverhandlungen gesetzt – etwa mit der Steuerfreiheit von Prämien für Mitarbeiter bis zu 3.000 Euro.“

Heimische Wasserkraft muss ausgebaut werden
Doch es ist vor allem das Thema Energie, das auch die Tiroler Unternehmer interessiert: „Wenn wir die Energiekrise nachhaltig in den Griff bekommen wollen, müssen wir dringend unsere heimische Wasserkraft ausbauen. Klimaschutz und Versorgungssicherheit müssen zusammenhängend betrachtet werden. Strom gehört genauso wie Wasser zu den Grundbedürfnissen unserer Bevölkerung“, ist sich WB-Bezirksobmann Peter Seiwald sicher und Wirtschaftslandesrat Anton Mattle fügte hinzu, dass „neben der Digitalisierung die Energiewende eine der großen Chancen für unser Land ist. Tirol hat beste Voraussetzungen, wird doch bereits jetzt sämtliche elektrische Energie in Tirol aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen. Wenn wir die in den Energieszenarien Tirol 2050 definierten Ziele erreichen wollen, dann darf es aber auch keine technologischen Berührungsängste geben. Wir müssen Wasserkraft und Photovoltaik massiv ausbauen und die Nutzung von Biomasse, Biogas und auch Windkraft vorantreiben.“

Der Geschäftsführer der Firma Steinbacher, Roland Hebbel, sprach sich einmal mehr dafür aus, dass Investitionen in die thermische Sanierung steuerlich absetzbar sein müssten – ganz nach Südtiroler Vorbild. So ließe sich die Sanierungsrate deutlich erhöhen. Die Baubranche war nicht nur in der Pandemie der Fels in der Brandung, sondern wird es auch in den nächsten herausfordernden Monaten bleiben. „Investitionen in Sanierung sind wichtig, um die ökologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Österreich zu verbessern“, betonte Hebbel. Der Oberndorfer Werkzeugbauer Peter Wörgartner stellte einmal mehr das Thema Photovoltaik und die damit verbundenen statischen Probleme in den Mittelpunkt.
In einem waren sich die Teilnehmer einig: „Die Energiewende muss in Österreich so rasch als möglich umgesetzt werden.“ Margret Klausner

Bild: Wirtschaftsbund-Landesobmann NR Franz Hörl, Wirtschaftslandesrat Anton Mattle, GF Roland Hebbel, Finanzminister Magnus Brunner, GF Ute Steinbacher und WB-Bezirksobmann Peter Seiwald (v.l.) trafen sich bei der Firma Steinbacher unter dem Motto „Brunch & Talk“.  Foto: Klausner

 
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