Kitzbüheler Anzeiger
04.05.2024
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Ein tirolweit einzigartiges Projekt

Seit zwei Jahren gibt es das KC750. Es ist ein beliebter Treffpunkt für die Jugend, lockt mit seinem breiten Angebot aber auch viele Junggebliebene in die denkmalgeschützten Gemäuer.  

Kitzbühel | Vor zwei Jahren öffnete das Kitzbüheler Kultur Café KC750 seine Tore. Das Vorzeigeprojekt hat sich inzwischen etabliert und ist als Treffpunkt bei Jung und Alt beliebt, wie Projektkoordinator Bernd Breitfellner erzählt: „Das Lokal wurde von Anfang an gut angenommen. Die jungen Leute haben gleich begonnen, eigene Veranstaltungen zu planen und Leben in die historischen Mauern zu bringen.“

Alt sind die Mauern des KC750 tatsächlich, dementsprechend streng waren die Auflagen des Denkmalamtes. Von der ersten Idee bis zur endgültigen Eröffnung vergingen insgesamt drei Jahre. Von Anfang an wurde die Kitzbüheler Jugend in das Projekt mit eingebunden. Das Ziel war klar definiert: Es sollte ein Platz werden, an dem sich die jungen Kitzbüheler wohl fühlen, mit moderaten Preisen und einem breiten Kulturangebot. Darüber waren sich auch alle Parteien einig. Sie sprachen sich einstimmig für das Projekt aus.

Jung und alt sind willkommen
„Im Laufe der Jahre haben wir uns aber auch als Kaffeehaus einen Namen gemacht. Untertags kommen sehr viele Einheimische und Touristen jeden Alters zu uns. Sie schätzen die Atmosphäre und den schönen Gastgarten“, weiß Geschäftsführer Florian Engel. Der ehemalige Hoteldirektor leitet seit November das KC750 und soll das Lokal vor allem wirtschaftlich auf solide Beine stellen.

Die Freude an seinem Job merkt man ihm an: „Ich hatte noch nie einen so positiven Arbeitsplatz. Unsere Mitarbeiter sind gut drauf und die Gäste stets freundlich.“

Das Konzept, dass eine Gemeinde ein Café betreibt, ist zumindest tirolweit einzigartig. Immer wieder schauen deshalb interessierte Institutionen aus ganz Österreich im KC750 vorbei und informieren sich über das Projekt.

Viele Künstler wollen im KC750 auftreten
„Wir versuchen natürlich laufend nachzujustieren, aber wir sind auf einem guten Weg. Während der Woche und am Tag sind Gäste jeden Alters herzlich willkommen, am Freitag- und Samstagabend überlassen wir das KC750 aber der Jugend“, so Breitfellner, der auch für den Veranstaltungskalender zuständig ist. Als ehemaliger Eventmanager hat er gute Kontakte zur Szene. „Inzwischen bekommen wir viele Anfragen von Künstlern aus ganz Österreich – auch wenn unser Veranstaltungsraum nicht sehr groß und das Budget natürlich gering ist.“

Zwei- bis dreimal pro Monat finden im KC750 größere Konzerte und Kabaretts statt. Nur zweimal musste Breitfellner dafür bisher Eintritt verlangen. Aber auch Spielabende, DJ-Sessions, Tauschbörsen und private Feiern stehen immer wieder am Programm. Für den Sommer sind unter anderem Konzerte im BH-Hof, Open-Air Kinovorführungen und ein Picknick im Park geplant.   

Bürgermeister mit Entwicklung zufrieden
Für Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler ist das KC750 eine „Herzensangelegenheit“, wie er selbst meint: „Es freut mich, dass wir vor allem den jungen Kitzbühelern ein Lokal anbieten können, in dem sie sich treffen und zu moderaten Preisen feiern können. Mit den vielen Veranstaltungen wird hier aber auch sehr viel geboten. Nicht nur die jungen Einheimischen kommen gerne ins KC750, mittlerweile hat auch die ältere Generation das Lokal und vor allem die sonnige Terrasse im Stadtpark als beliebten Treffpunkt für sich entdeckt. Mit der Entwicklung des KC750 bin ich sehr zufrieden, hier konnten wir wirklich etwas Besonderes für unsere Bevölkerung schaffen.“ sh

Bild: Projektkoordinator Bernd Breitfellner und Geschäftsführer Florian Engel feierten gemeinsam mit der Jugend das Jubiläum des KC750. Foto: Huber

 
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