06.04.2017
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Ein Saison mit Höhen und Tiefen

Mit der abgelaufenen Saison darf die Reither Biathletin Lisa Hauser zufrieden sein. Acht Mal war die K.S.C.-Athletin in den Top-Ten, gemeinsam mit Simon Eder lief sie in der Mixed-Staffel zum Sieg. Einzig das Abschneiden bei der Heim-WM trübt ein klein wenig die Saisonbilanz.

Reith | Die Saison 2016/17 hat für Biathletin Lisa Hauser grandios begonnen. Im ersten Rennen der Saison hatte sie schon ihr Saisonziel erreicht. „Mein Ziel für die Saison war, unter die Top-Ten in einem Einzelbewerb zu kommen“, erzählt die sympathische Sportlerin mit einem Lächeln, schließlich lief sie beim Auftakt in Östersund an der siebten Stelle über die Ziellinie. In Schweden legte Lisa auch gleich nach und sicherte sich im Sprint Rang fünf und in der Verfolgung Platz sechs. Es folgten noch weitere Top-Ten Platzierungen in Pokljuka (6./Verfolgung), Nove Mestro (9./Massenstart), Ruhpolding (9. mit der Staffel); Antholz (10. Einzelrennen und 9. mit der Staffel), Kontiolahti (6./Verfolgung) und abschließend in Oslo als Fünfte in der Verfolgung.

Top-Ergebnisse brachten auch mehr Druck

„Der Druck war im letzten  Jahr schon groß, da ich ja die einzige Dame war, die konstant im Weltcup mitlaufen konnte. Natürlich, nachdem heuer die Männer zu Beginn der Saison nicht wirklich gute Ergebnisse erzielen konnten, ist der Druck bei mir auch gestiegen“, erzählt Lisa Hauser. Dieser Druck hat sich natürlich bis zur Heim-Weltmeisterschaft in Hochfilzen aufgebaut. „Ich dachte eigentlich, dass ich den Druck gut wegstecken kann, aber die Ergebnisse erzählen da was anderes“, resümiert Lisa Hauser. Läuferisch war sie bei der WM gut drauf, drei Fehler am Schießstand kosteten sie aber einen Spitzenplatz. „Drei Schießfehler ist nicht ganz schlecht, der Großteil der Masse hat dies bei einem Wettkampf“, erzählt Lisa.   Zurück im Weltcup brauchte die Reither aber noch einige Wettkämpfe, um an die guten Leistungen wieder anschließen zu können. Eines der Highlights in diesem Winter war aber sicherlich der Sieg mit Trainingspartner Simon Eder in der Mixed-Staffel in Kontiolahti.

Den jetzigen Weg gerne weitergehen

Könnte es sich Österreichs Biathletin Nummer eins aussuchen, würde sie auch weiterhin gerne in der bestehenden Trainingsgruppe weiterarbeiten. Doch hier ist noch alles offen, Gespräche dazu müssen noch geführt werden, bis die Entscheidung fällt.

Zum Saisonausklang nützt die K.S.C.-Athletin noch die letzten Schneereste für Trainingseinheiten, ehe sie den wohlverdienten Urlaub antritt. Bereits Ende April wird wieder mit dem Training gestartet.

Bescheiden ist Lisa Hauser mit ihren Zielen. Die Gesundheit steht im Vordergrund und ja, die Olympischen Winterspiele 2018 sind auch im Blickwinkel. „Bei Olympia dabei zu sein, ist natürlich das Ziel, aber  für eine genaue Definition der Ziele ist es noch zu früh“, gibt sich die Reitherin bescheiden. Natürlich ist auch ein Podiumsplatz ein erklärtes Ziel, doch die 23-jährige Sportlerin macht sich damit selbst keinen Druck.
Elisabeth M. Pöll, Foto: Adelsberger

 
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