Kitzbüheler Anzeiger
21.12.2023
News  
 

„Ein Meilenstein": Neue Hubschrauber-Landeplattform am BKH offiziell in Betrieb

„Die Errichtung des neuen Landeplatzes am BKH ist ein Meilenstein für die notärztliche Versorgung der Bevölkerung aber auch der Gäste im Bezirk Kitzbühel“, freut sich BKH-Verbandsobmann Paul Sieberer. „Dass die Inbetriebnahme noch rechtzeitig vor der Wintersaison gelungen ist, war jedoch ein Kraftakt aller Beteiligten – von den Planern und ausführenden Firmen bis hin zu den Sachverständigen. Schlussendlich ist vor allem der BH Kitzbühel und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken, die sich wirklich sehr engagiert haben, dass alle Genehmigungen rechtzeitig erteilt worden sind, damit wir für den Winterbetrieb gerüstet sind.“ 

Der bisherige Landeplatz auf dem Altbautrakt wurde im Zuge des Um- und Erweiterungsbaus zum neuen Standort auf das Dach des aufgestockten B-Traktes verlegt. Während der Bauarbeiten wurde von den Rettungshubschraubern das Kasernenareal angeflogen. Dieses Provisorium hat nun ein Ende – rechtzeitig zum Beginn der „heißen“ Wintersaison kann der reguläre Betrieb aufgenommen werden. PatientInnen können nun auf direktem Weg per Hubschrauber ins BKH gefogen, von der Landeplattform direkt in die zuständige Abteilung transportiert und dort versorgt werden. Sieberer: „An dieser Stelle gebührt auch dem Österreichischen Bundesheer für das große Verständnis und Entgegenkommen ein großes Dankeschön."

Die neue Landeplattform ist mit einer Größe von 26,4 mal 20 Meter deutlich größer als der alte Landeplatz und spielt sicherheitstechnisch „alle Stückerln“. So ist die aus Aluminium gefertigte Plattform mit einer in Österreich einzigartigen Brandschutz- und Löschanlage ausgestattet: Bodendüsen werden im Falle des Falles aktiviert und starten vollautomatisch den Löschvorgang. Die gesamte Landefläche verfügt zudem über eine Bodenheizung, damit auch im Winter eis- und schneefreie Starts und Landungen und ein sicherer Patiententransport gewährleistet sind. 

 Das Flugrettungswesen ist seit über 40 Jahren ein unverzichtbarer Baustein der notfallmedizinischen Gesundheitsversorgung in Österreich. Rund 800 Mal pro Jahr wird das Bezirkskrankenhaus St. Johann i.T. von Rettungshubschraubern angeflogen. Ein Großteil der Einsätze sind internistische und neurologische Notfälle, Unfälle in der Freizeit, bei der Arbeit oder im häuslichen Umfeld und Verkehrsunfälle – aber auch für Überstellungsflüge werden die Helitransporte intensiv genützt.

Foto: BKH St. Johann i.T. / Egger

 
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