26.06.2016
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Ein Höllenritt auf drei Rädern

Eine Schotterpiste mit Massagecharakter und ein Wagerl auf drei Rädern  - die neue Mountaincart-Strecke vom St. Johanner Harschbichl bis hinunter zur Talstation lässt keine Wünsche offen. Letzte Woche wurde der neue Sommerspaß bei Kaiserwetter feierlich eröffnet und auch Bürgermeister Stefan Seiwald, Bergbahnchef Wolfram Jahn und TVB-Geschäftsführer Gernot Riedel ließen es sich nicht nehmen und testeten die neue Strecke.

St. Johann | Sie hat Suchtpotential – die neue Mountaincart-Strecke vom St. Johanner Harschbichl bis hinunter zur Talstation. Mit einem kleinen Festakt wurde am Samstag der neue Sommerspaß der St. Johanner Bergbahnen nach rund einem Jahr Bauzeit feierlich eröffnet. Die eigens angelegte rund 5,5 Kilometer lange Route führt von der Harschbichl Bergstation bis zur Talstation. Unter der Leitung des Waldaufsehers Anton Rieser wurde unter Berücksichtigung von Natur und der landwirtschaftlichen Flächen eine alle Stückerl spielende Schotterpiste angelegt.

„Wir haben die Strecke mit einem Riesenaufwand gebaut, unser Dank gilt hier vor allem auch den Grundeigentümern. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir das tun dürfen“, betonte Bergbahn-Geschäftsführer Wolfram Jahn in seiner Ansprache. Rund 250.000 Euro wurden von Bergbahn, Gemeinde und Tourismusverband in das neue Projekt investiert. Damit auch alle Fahrer gesund ins Tal kommen, gab es von Dekan Johann Trausnitz den geistigen Segen.

Sicherheit hat Vorrang

Wolfram Jahn, Bürgermeister Stefan Seiwald und TVB-Geschäftsführer Gernot Riedel ließen es sich nach dem Durchschneiden des Eröffnungsbandes nicht nehmen, den Höllenritt selbst zu wagen. Auch sie wurden mit Helmen ausgestattet und erhielten am Start eine genaue Einweisung, wie die dreirädrigen Gefährte mit breitem Radstand und hydraulischen Bremsen zu fahren sind. „Immer die Füße auf den Trittbrettern und die Hände an den Bremsen!“ Und dann ging es auf der holprigen Schotterpiste mit Vollgas ins Tal – mit den Händen sollte man tatsächlich auf der Bremse bleiben, denn die Carts werden auf der steilen Strecke richtig schnell, wenn man sie lässt. Die ersten Kilometer geht man dann noch vorsichtig an, doch dann merkt man, wie leicht die Carts zu handhaben sind.

Entwickelt hat die Mountain-Carts der Bayer Josef Jeßberger, der auch zur Eröffnung gekommen war. Der Streckenrekord liegt in St. Johann derzeit übrigens bei elf Minuten, normalerweise ist man zwischen 15 und 20 Minuten unterwegs.

Frühaufsteher hatten Glück.

Die ersten 50 Carts fuhren zur Eröffnung am Samstag frei – ab neun Uhr standen schon die ersten Frühaufsteher in den Startlöchern. Der offiziel­le „First Run“ wurde verlost. Fabian Groisz holte sich das Mountain Cart-Shirt und damit das Ticket für den „offiziellen“ ersten Ritt ins Tal. Es stehen übrigens 80 Mountain-Carts zur Verfügung.
Margret Klausner

Bild: Mit Vollgas ins Tal: Bergbahnchef Wolfram Jahn, Bgm. Stefan Seiwald und TVB-Chef Gernot Riedel (v.l.). Foto: Klausner

 
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