17.12.2021
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Ein Aufmarsch für die Freiheit

Am Sonntagnachmittag hat man in Kirchberg für Gleichberechtigung, Akzeptanz und Zusammenhalt demonstriert.

Kirchberg | Mit einem Autokorso starteten die Teilnehmer aus dem Umkreis von Kitzbühel auf ihren Weg nach Kirchberg zum Fußballplatz um dort zu Fuß weiterzumarschieren. Mit dabei auch Unterstützung aus dem Pinzgau, zwischen 60 und 70 Autos kamen nach Tirol. Sich gegenseitig unterstützen ist das Ziel der Organisatoren, darunter auch Michael Taferner. „Es ist Zeit, sich zusammenzutun und nicht untereinander zu spalten“, erklärt er und pocht auf die freie Entscheidung bei der Impfung. „Wir sind keine Impfverweigerer“, stellt er klar.

Für Akzeptanz auftreten
Auftreten will man gegen die sogenannte „Willkür der Politik“ und dem Ärger machte man mit Transparenten mit der Aufschrift Friede, Freiheit und Zusammenhalt Luft. Man bedauert das gegenseitige Anzeigen, wenn jemand gegen die Corona-Regeln wie die Maskenpflicht verstößt, sagt Taferner. Einige Verstöße dazu gab es bei der Versammlung, wie Josef Feiersinger vom Bezirkspolizeikommando erklärt: „Wir versuchen, die Versammlung sicher abzuwickeln, stehen aber im Konfliktfeld mit Maßnahmen.“ Einen personellen Mehraufwand bedeutet für die Polizei ein anschließender Umzug wie in Kirchberg, da die Straßen kurzzeitig gesperrt werden müssen. Die gute Nachricht: Aggressive Teilnehmer wie auf den großen Demos gab es in Kirchberg keine.

In der kommenden Woche plant die Tiroler Abordnung wieder eine Fahrt nach Mittersill, am Stefanitag wird eine Alternative angestrebt. veh

Bild: Die Demonstranten trafen sich in Kirchberg vor dem Gemeindeamt, die Polizei stand ebenso im Einsatz. Foto: Krimbacher

 
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