19.11.2019
News  
 

Dritter Ärztetag in St. Johann

Großes Interesse für den 3. Ärztetag des BKH St. Johann zum Thema “Was ist gesichert in der Diagnose und in der Therapie“.

St. Johann | Zum dritten Mal lud am vergangenen Wochenende das Bezirkskrankenhaus St. Johann zu einem Fortbildungstag für niedergelassene und angestellte Ärzte. Das Interesse war groß – die Veranstaltung wurde daher erstmals im Kaisersaal abgehalten.
Rund 110 Mediziner aus der Region und aus ganz Tirol, aber auch aus dem benachbarten Salzburg nahmen an der ganztägigen Veranstaltung teil. „Wir sehen unsere Veranstaltung nicht nur als Möglichkeit zu einer wohnortnahen Fortbildung für unsere Kolleginnen und Kollegen, sondern auch als Beitrag zur Vernetzung der niedergelassenen und angestellten Ärzte mit dem Bezirkskrankenhaus“, so Prim. Dr. Norbert Kaiser, ärztlicher Direktor des BKH und Gesamtleiter der Tagung. „Wir freuen uns, dass das Interesse an dieser Art der Fortbildung so groß ist, man sieht, dass der Bedarf an interdisziplinärer Erörterung und Diskussion dieser Thematik reges Interesse hervorruft. Besonders erfreulich dabei ist, dass viele Referate von jungen Nachwuchs-Ärzten des BKH hochkompetent präsentiert wurden.“
Unterstützt wurde die Tagung wieder vom Ortsmarketing mit GF Marije Moors und der Gemeinde St. Johann. Bürgermeister Hubert Almberger eröffnete als „Hausherr“ im Kaisersaal die Veranstaltung, die wieder in die jährlich abgehaltenen „St. Johanner Gesundheitstage“ eingebunden war.

20 medizinische Vorträge
Aktuelle medizinische Themen aus der klinischen Praxis und mit der Gelegenheit zum direkten Austausch mit Fachleuten standen dabei auf dem Programm.
Das Generalthema des Ärztetages 2019 „Was ist gesichert in der Diagnose und in der Therapie“. Nicht weniger als 20 medizinische Vorträge mit ausschließlich hauseigenen Referenten aus allen Abteilungen des Bezirkskrankenhauses standen auf dem Programm, ein breites Spektrum an medizinischen Themen war dadurch gewährleistet. Aktuelle Fragen zu medizinischen Innovationen wie Nebenwirkungen der Immuntherapie, neue Therapieansätze in der Diabetologie, Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik, die neueste CT-Technik mit geringer Strahlenbelastung, aber auch allgemeine und spezifische Themen aus dem klinischen Alltag, vom „entzündeten Darm“, Behandlungen bei Inkontinenz und Blasenschwäche, Gelenksschmerzen, dem Einsatz von Gelenksprothesen und Hernienchirurgie („Brüche“) oder die Gefahren durch resistente Keime wurden behandelt.

Freuten sich über die erfolgreiche Veranstaltung: v.l.: Standort-Bürgermeister Hubert Almberger, Marije Moors (Ortsmarketing), Tagungs-Gesamtleiter Prim. Dr. Norbert Kaiser (ärztlicher Direktor des BKH) und Prim. Bruno Reitter (stv. ärztlicher Direktor). Foto: Ritsch

 
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