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09.03.2022
News  
 

Die Grüne Sensation in Fieberbrunn

Die Liste von Bürgermeister Walter Astner stürzt auf fünf Mandate ab. Die Grünen überholen alle Listen stimmenmäßig. Walter Astner wird von den Wählern in die Stichwahl mit Thomas Wörgetter geschickt.

Fieberbrunn | Als Wahlbeobachter blickte man zunächst ungläubig auf die Ergebnisse. So massiv wie in Fieberbrunn haben sich die politischen Kräfte sonst nirgends verschoben. Die „Liste Fieberbrunn“ von Bürgermeister Walter Astner verlor vier Mandate und ihre absolute Mehrheit. Astner selbst, der seit 2015 Bürgermeister ist, wird von den Wählern in die Stichwahl mit Thomas Wörgetter geschickt. „Natürlich bin ich enttäuscht. Jedes Resultat beinhaltet aber eine Chance. Wir werden konstruktiv für Fieberbrunn weiterarbeiten. Es war eine Protestwahl, die darauf beruhte, dass im Vorfeld Unwahrheiten verbreitet wurden“, sagt Astner. Man müsse sich auch selbst an der Nase nehmen, so Astner, denn Einiges sei nicht richtig kommuniziert worden: „Das Hotelprojekt am Tragstätt-Areal hat hier sicher eine große Rolle gespielt. Obwohl die Beschlüsse vor dem Wahlkampf dazu einstimmig waren.“

Gegen dieses Projekt sprachen sich etwa die Grünen vehement aus. Ohne einen Bürgermeisterkandidaten zu stellen, erreichte die neugegründete Liste auf Anhieb die meisten Stimmen. „Damit hätten wir nie gerechnet. Es ist eine große Verantwortung, die wir übernehmen dürfen. Ich denke, die Wähler haben so entschieden, weil in den letzten sechs Jahren nicht alles gut lief“, sagt Listenführer Hannes Fleckl.

Zuwächse und Verluste
Über ein Mandat mehr freut sich die Liste des Stichwahl-Gegenkandidaten Thomas Wörgetter „Wir für Fieberbrunn“. Zum Abschneiden der Grünen meint er: „Gratulation und Hut ab. Ich sehe es als Auftrag und Chance, dass sich etwas verändern muss.“
Ein Mandat verloren hat die SPÖ-nahe Liste „Gemeinsam für Fieberbrunn“ mit Listenführer Michael Wörgetter, der in der Bürgermeisterwahl 17,84 Prozent erreichte.

Stichwahl am 13. März
Der Stichwahl am 13. März blicken Walter Astner und Thomas Wörgetter positiv entgegen. „Ich stelle mich natürlich der Wahl – schließlich haben mir über 1.000 Wähler bereits ihr Vertrauen ausgesprochen, das bin ich ihnen schuldig. Mir geht es um Sachpolitik und nicht um leere Wahlversprechen, die in der Realität nicht umsetzbar sind“, so Astner.  Auch Thomas Wörgetter geht mit einem positiven Gefühl in die Auseinandersetzung: „Ich hätte nicht damit gerechnet, aber ich werde mein Bestes für Fieberbrunn geben.“ Mehr zur Stichwahl lesen Sie im nächsten Anzeiger. Johanna Monitzer

Bilder: 1) Die Grünen freuten sich mit Listenführer Hannes Fleckl (3. v.li.) über das sensationelle Abschneiden. Die Wahlbeteiligung lag in Fieberbrunn bei 64 Prozent. 
2) Stichwahl: Walter Astner (46,53%) und Thomas Wörgetter (35,63%). Fotos: Grüne, Niederwieser, privat

 
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