25.09.2016
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Die Badesaison fiel in‘s Wasser

Hinter den Freibadbetreibern des Bezirkes liegt ein durchwachsener Sommer – die doch noch heißen Augusttage sorgten zwar für einen Ansturm. Die Gesamtbilanz fällt jedoch ernüchternd aus – der Großteil der Bäder, mit Ausnahme der Panorama Badewelt in St. Johann, verzeichneten heuer ein Drittel weniger Badegäste als 2015.

Bezirk  |  Das bestätigt auch der Geschäftsführer des Waidringer Schwimmbades, BM Georg Hochfilzer: „Es gab ein Drittel weniger Badebesucher als im Vorjahr. Man muss allerdings dazu sagen, dass der Sommer 2015 auch ein besonders guter war.“ Für die Gemeinde bedeute der heurige Badesommer auch, dass der „Abgang, den die Gemeinde finanzieren muss, sicher um einiges höher sein wird.“

Die Umsatzeinbußen bestätigt auch der Geschäftsführer des Aubades Fieberbrunn, Johann Wimmer. Er sei seit 25 Jahren im Aubad beschäftigt und könne sich in seiner gesamten Laufbahn nur an zwei weitere Saisonen erinnern, die so gut waren wie das Jahr 2015. Und zwar jene in den Jahren 1994 und 2003. „Hinter uns liegt ein durchschnittlicher Sommer“, erklärt Wimmer, „wir konnten dann doch allerhand mit unserem Hallenbad auffangen.“  

Umsatz verdoppelt

In der Panorama Badewelt in St. Johann bilanziert Betriebsleiter Klaus Kogler allerdings mehr als positiv – zu verdanken sind diese positiven Zahlen vor allem dem Hallenbad. „Im Freibad verzeichneten wir zwar im vergangenen Sommer um 15 Prozent weniger Badegäste als im Vorjahr, dafür haben sich unsere Investitionen im Hallenbad mehr als bewährt. Hier hat sich unser Umsatz verdoppelt. Die Besucher zeigen sich von unseren neuen Einrichtungen wie Wasserutschen bzw. unseren neuen Kinder-Familienbereich mehr als begeistert“, freut sich Kogler.

„Der Start in den Sommer war nicht das Gelbe vom Ei“, betont indes der Geschäftsführer des Goinger Badesees. Auch die Goinger müssen mit Einbußen rechnen. „Wir hatten noch einige sehr starke Tage im August, liegen aber heuer sicher weit unter dem Ergebnis vom Vorjahr. Wir sind aber mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Adelsberger.

Rund ein Viertel weniger Badegäste verzeichnete das Stadtbad am Schwarzsee in Kitzbühel, schätzt der zuständige Ausschussobmann, GR Rudolf Widmoser. Allerdings, räumt Widmoser ein, sei das Ergebnis im Vergleich mit den Vorjahren, mit Ausnahme des Sommers 2015, in etwa gleich.

Beim Salvenaland in Hopfgarten fällt die Bilanz ähnlich aus – rund 28 Prozent weniger Badegäste wurde heuer registriert. Allerdings habe man Dank des Angebotes des Salvenalandes doch noch einiges Anderes als Schwimmen zu bieten gehabt. Das habe sicher einiges aufgefangen. Einig sind sich die Betreiber übrigens darüber, dass der vergangene Sommer bei weitem nicht der schlechteste im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren war. mak

 
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