03.10.2016
News  
 

Des Menschen bester Freund

Der Hund, der beste Freund des Menschen. Oft jedoch ist der Vierbeiner mehr als nur ein guter Freund, das Haustier wird zum Familienmitglied und dementsprechend verhätschelt und umsorgt.

Nur das Beste vom Besten ist gerade mal gut genug. Dem Tier soll es gut gehen und deshalb geht‘s auch jährlich zur Vorsorgeuntersuchung. Sobald es aber um die kommunale Hundesteuer geht, ist die Liebe nicht mehr so groß. Acht Euro im Monat sind für einige Kitzbüheler Gemeinderäte zu viel. Das mache den haarigen Freund zum Luxusgut. Dabei sind aber Wach- und Diensthunde bei den Gebühren mit 20 Euro jährlich begünstigt und Blindenhunde von der steuerlichen Abgabe befreit.

Die Zahl der Betroffenen ist nicht so groß. Circa 350 Hundebesitzer bekommen in der Stadt jährlich den Zahlschein für die Hundesteuer zugestellt. Der große Bringer für die städtische Finanzkasse ist die Hundesteuer somit nicht.

Richtig Geld machen könnte die Gemeinde hingegen mit den Wassergebühren, denn Wasser braucht jeder Mensch und auch jedes Tier und jeder Haushalt produziert auch Abwasser. Somit ist die Entscheidung der Kitzbüheler Stadtführung für eine Beibehaltung der bisherigen Wassergebühren doch viel sozialer.

Wie wichtig und wertvoll reines Wasser von bester Qualität jedoch ist, wird bei uns leider zu oft vergessen. Trinkwasser aus der Leitung ist selbstverständlich. Wenn der Wasserhahn aber an einem Tag nicht das kühle Nass liefert, wird uns wieder bewusst, welch wunderbares Luxusgut wir tagtäglich kostengünstig ins Haus geliefert bekommen.

Elisabeth M. Pöll
poell@kitzanzeiger.at

 
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