06.07.2016
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Das Ende einer Kitzbüheler Institution

Das von Käthe Nagiller ins Leben gerufene Soziallad‘l hat seine Pforten geschlossen, im Treff Senior Aktiv wurde tränenreich Abschied gefeiert: Das Kitzbüheler „Haus der Nächstenliebe“ ist Vergangenheit, Käthe Nagiller zieht sich aus der Sozialarbeit zurück — für immer und nicht ganz freiwillig, wie sie erläutert.

Lesen Sie dazu im Anzeiger dieser Woche!

Käthe Nagiller, geboren am 8. Februar 1923 in Filzmoos (Land Salzburg), eröffnete in der Nachkriegszeit mit ihrem Ehemann Kurt Pikl eine Lotto-Kollektur in Kitzbühel, die Frau Nagiller nach dem frühen Tod ihres Mannes bis 1965 weiterführte.  In diesem Jahr hat sich Käthe Nagiller mit dem damaligen Gendarmerie-Bezirkskommandanten Adolf Nagiller verehelicht. 1957 war Käthe Nagiller Mitbegründerin der Alpenvereinsjugend, dann startete sie die Aktion Kummerkasten. 1958 trat sie dem Roten Kreuz bei, kurze Zeit später war sie Sozialreferentin der Bezirksstelle. 1968 gründete sie den Elternverein für körperbehinderte Kinder und 1972 den Hauskrankenpflegeverein. Die Krönung ihres Engagements war die Gründung des Therapiezentrums in Oberndorf, das später von der Lebenshilfe übernommen wurde. Die Gründung des Sozialsprengels geht auf Käthe Nagiller zurück ebenso wie jene des  „Treff Senior Aktiv“, den sie seit 1988 leitete. Im „Haus der Nächstenliebe“ bei den Stadtwerken richtete sie vor wenigen Jahren das Soziallad‘l ein, in dem Lebensmittel an Bedürftige abgegeben werden. 1982 wurde Käthe Nagiller für ihr soziales Engagement das Ehrenzeichen der Stadt Kitzbühel verliehen.

 
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