13.12.2020
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Corona vertreibt auch Einbrecher

Sogar die Einbrecher blieben daheim – auch im zweiten harten Lockdown blieb die Kriminalitätsrate niedrig. Die Bevölkerung hielt sich großteils an die gesetzlichen Vorgaben.

Kitzbühel | Hinter den Polizistinnen und Polizisten des Bezirkes liegen harte Wochen – auch während des zweiten harten Corona-Lockdowns in diesem Jahr waren die Beamten voll gefordert. Obwohl die Pandemie auch in der einen oder anderen Inspektion voll zugeschlagen hat, waren die Polizisten im Dauereinsatz. „Derzeit ist es aber so, dass alle Inspektionen voll einsatzfähig sind“, betont Bezirks­polizeikommandant Martin Reisenzein. Nur einzelne Beamte seien noch abgesondert. „Was aber nicht heißt, dass es nicht wieder passieren kann“, sagt Reisenzein. Dann gäbe es aber Nachbarschaftshilfe von anderen Inspektionen.
Durchwegs ein gutes Zeugnis stellt Reisenzein der Bevölkerung aus. Auch im zweiten harten Lockdown habe sich die Bevölkerung großteils an die Regeln gehalten.

Diesmal mehr Verkehr auf den Straßen
Auch wenn diesmal mehr Verkehr auf den Straßen geherrscht hat wie noch im Frühjahr. „Nach 20 Uhr ist aber der Verkehrsfluss immer zum Erliegen gekommen“, weiß der Polizeichef. Bei Kontrollen habe der Großteil der Personen ihren Aufenthalt auf der Straße auch gut begründen können. „Insgesamt gab es in den letzten Wochen 14 Anzeigen sowie zwölf Organstrafmandate“, informiert Reisenzein. Hauptsächlich wegen der Nichteinhaltung des Mindestabstandes oder wegen des fehlenden Mund-Nasen-Schutzes musste eingeschritten werden. So zum Beispiel erwischte es einen Taxifahrer, dessen Fahrgast keine Maske trug. Der Polizeichef betonte einmal mehr, dass die Beamten versucht haben, im Dialog die Menschen vom Einhalten der Maßnahmen zu überzeugen und weniger mit Strafen. Im Hotel- bzw. Gas­tronomiebereich bzw. im Handel gab es übrigens keinerlei Beanstandungen.
Im Lockdown blieben offenbar auch die Einbrecher lieber daheim. „Die Kriminalitätsrate ist weiterhin wie schon das ganze Jahr konstant niedrig“, so der Polizist. Auch die Dämmerungseinbrüche, die normalerweise im November und Dezember verübt werden, sind bisher ausgeblieben.
Der Kommandant appelliert aber an die Bevölkerung, sich auch weiterhin an die Regeln zu halten. Margret Klausner

Bild: Positive Lockdownbilanz: Polizeichef Martin Reisenzein. Foto: Klausner

 
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